Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Mechanische Aspekte in der E-Technik
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Dianu
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Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon Dianu » Samstag 5. Juni 2010, 17:51

"Nicht anfassen, das taeuscht!", sagte der freundliche Hermesbote zu M., als er ein kleines Paeckchen auf die Tuerschwelle stellte. Es war ca. 20x24x18 cm gross und enthielt 21kg Automatenschrott (Messing). Mann wird zum Jaeger und Sammler, weil er sich grad eine neue Werkzeugmaschine geleistet hat. Die Drehbank ist schon alleine deswegen interessant, weil man jetzt soo viel gebrauchen kann, was sich alles leicht in der Bucht schiessen laesst :mrgreen:
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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon guidob » Samstag 5. Juni 2010, 19:08

Naja, aber richtig billig war das Material vermutlich nicht, Messing hat schon
seinen Preis. Ich bin in dieser Beziehung aus Platzgründen ziemlich
zurückhaltend. Platinenmaterial lässt sich leichter stapeln. :lol:

Messing macht schon Laune, ist recht stabil. Meistens reicht mir Alu oder
sogar Kunststoff, kann ich zum Üben nur empfehlen. Automatenstahl geht
auch sehr schön, ist billiger als Messing, aber die Späne sind richtig
unangenehm (pieksen und brechen an der Hautoberfläche ab). Aua!

Frohes Drehen, Guido

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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon edgar » Samstag 5. Juni 2010, 20:11

Schoenes Material,

sieht aus wie ein Arsenal :shock:

kannst du die dicken Brummer in deine Maschine einspannen ?
Optimales Uebungsmaterial :lol: Da kannst du die Uebungen der Holzdreher nachahmen: aus einem Baumstamm einen perfekten Zahnstocher drehen :lol: in deinem Fall zB Distanzhuelsen ....da bekommt man ein gutes Gefuehl fuer das Material und die Maschine .

Rudo, drehst du Teile fuer die normale Produktion ?

PS hier >7000 Ventilzyklen :lol: mit Gruessen

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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon Dianu » Samstag 5. Juni 2010, 21:19

Ja genau, das Messing ist zum Ueben gedacht. Die Elektronik ist eher mit Kunststoff bedient. Kunststoffstangen habe ich auch geholt, da konnte ich mich nicht entscheiden, ob PA6 oder POM besser geeignet ist - hab mal beides genommen.
Relativ teuer war eine Stange aus Rotguss: damit moechte ich mal eine Lagerbuchse machen. Eher billig sind dagegen Stangen aus 42CrMo4 (ca. 10€/m). Das Haerten und Gluehen sollte mit dem Toepferofen machbar sein :mrgreen:
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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon guidob » Samstag 5. Juni 2010, 22:56

PA geht gut, habe ich bisher aus der C-Apotheke bezogen. :oops: POM
soll angeblich besser sein? Da musst du HSS-Stähle nehmen, die mit
Hartmetall-Plättchen sind zu stumpf.

Härten und Anlassen, du hast aber viel vor. Ölbad im Töpferofen könnte Ärger
mit sich bringen. :lol: Tja und Rotguss? Ich würde sagen das geht wie Messing,
nur etwas langsamer. Beide aber mit Hartmetall-Meißel, da stimmen die Winkel.

Da hast du viel zu experimentieren, bin mal gespannt.

Na dann, erstmal Buchenholz sägen, das geht auf alle Fälle problemlos.

Grüße, Guido

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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon edgar » Sonntag 6. Juni 2010, 14:28

Hi Dreher (oder war es Drexler ?)

Frage welchen max Werkstueck/Rohling Durchmesser koennen eure Futter aufnehmen ?

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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon Dianu » Sonntag 6. Juni 2010, 16:41

Hallo ed,
was vom theoretisch Moeglichen wirklich leicht praktikabel ist - keine Ahnung. :wink:
Hier mal die techn. Daten:
Optimum Drehmaschine
Mein Drehmaschinenprojekt (DMP) hat keine hohe Prio - deshalb vorab nur Bilder.
In diese Ecke soll sie rein - dazu muss die kleine Alfra-Stanze wonders hin und der Werktisch noch verstaerkt werden. (die Stanze wird regelmaessig zum Verquetschen von Flachkabelsteckern benutzt. Wenn ich jedesmal die originalen Steckerhersteller-Tools benutzen wuerde, waere ich bedeutend aermer) :mrgreen:
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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon guidob » Sonntag 6. Juni 2010, 17:08

Oh Rudo, wie kriegsten das Teil aus der Kiste raus? Irgendwas mit einem
Rolladengurt? Nee, dafür musst du ja erst Rollen drehen. :D

Nicht doch Drechsler Ed, kein Holz! Wenn ich die Backen nach Außen setze
wird der max. Durchmesser um die 50 mm liegen. Das geht aber nur mit
Kunststoff, sonst bleibt vermutlich der Motor stehen. Da gibt es sicher
noch Optimierungpotential (wenn ich es mal größer brauche).

Grüße, Guido

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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon Dianu » Sonntag 6. Juni 2010, 17:23

Hallo Guido,
da ich normalerweise mit drei "starken" Frauen zusammen arbeite, habe ich diese Schwerlastprobleme schon seit langer Zeit geloest: :mrgreen:
Link Scherenhubwagen

(die DM ist auf ner Europalette festgeschraubt)
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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon edgar » Sonntag 6. Juni 2010, 20:07

Sieht echt serioes aus.
Was hast du eigentlich nicht, Rudo, sogar einen Scherenhubwagen kannst du einsetzen.
Ist das richtige Stockwerk schon erreicht ?
Ich glaube ich werde eure Kuenste mal testen und euch ne Zeichnung geben zB fuer einen 25-30 mm Spulenkoerper mit Platz fuer einen 6 mm Magnet...Spulenhoehe 3.5 - 4mm.
Ist das 'was fuer den Anfang oder ist die Herausforderung zu gross. Gleichzeitig gebe ich meinem ''Drechsler'' die gleiche Aufgabe :lol: ...ich kann ja zur Not mehrere gebrauchen :D

Heute war der erste wirklich sommerliche Sonntag. Viele Veranstaltungen in der Stadt (auch gestern schon)
Bin heute mit Ela und meinem Car_Bike einen 12 Km Ring am PO gefahren...herrlich...das tut gut...im Gruenen.

Hier 27193 Zyklen ohnesorg :)
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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon guidob » Sonntag 6. Juni 2010, 20:41

Jo, Rudo ist wirklich für alle Fälle gerüstet.

25-30 mm, da müsste ich erstmal Material besorgen, wenn du mit 20 mm
auskommst, wäre es vorhanden.

Grüße, Guido

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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon Dianu » Sonntag 6. Juni 2010, 20:52

Ed, meine Drehmaschine wird noch einige Monate brauchen, bis sie mal dreht. Das Projekt hat niedrige Prio und hohe Ansprueche: beispielsweise muss ich eine Leitung bis zum 300 mA FI legen, weil der Frequenzumrichter sonst Probleme machen wird.
Die diversen Werkzeuge sind oft wegen der Ansprueche entsprechender Projekte angeschafft worden.

Link Waermeecke
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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon edgar » Sonntag 6. Juni 2010, 21:45

Rudo, das kann ich recht gut verstehen....macht wohl jeder so. Wer Alles sofort kauft ...verkauft Alles nach 5 Monaten.

Guido, die aktuelle Spule aus dem Drive hat etwa 25 mm Durchmesser und etwa 3,5mm Hoehe...Ohmscher Widerstand etwa 4 Ohm....so wie meine anderen Spulen...3,5 bis 4,5 Ohm. Ich werde versuchen noch mehr Cu in den Spulenkoerper zu geben...deshalb tendiere ich gegen 30 -35 mm.
Ich moechte aber auf keinen Fall stressen......nur, wenn man schon ueben will dann haette man eine nicht selbsterfundene Uebung :D

28502....die kleine Nachtmusik :lol:

Habe gerade ''stinkfaule NiMh Akkus'' Varta von RS Components...an drei Controller Karten.Ist doch nicht moeglich ! :shock:
Doch ! Bestimmt uraltes Material geht nach 1 Tag von 3,8 auf 0,7 V runter...Datenverlust...die neuen Akkus waren ALT.
Jetzt gehts praechtig mit Neuen hier bei meinem Freund gekauft ! :D

Ich halte nichts von Batterien / Akkus....deshalb auch kein E_Auto ! ! ! ! !..lieber Fahrrad :lol:

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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon Dianu » Sonntag 6. Juni 2010, 22:03

Ed, wenn ich dir einen Tip geben darf: versuch mal die Infinium von Panasonic. Ich bin auch kein Fan von Akkus, aber die scheinen wirklich gut zu sein.
Liebe Gruesse

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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon guidob » Sonntag 6. Juni 2010, 23:33

Hallo Ed, neue Akkus brauchen oft mehrere Lade- Entladezyklen bis sie
richtig funktionieren. Darin waren die giftigen NiCd wirklich besser. Es
gibt die NiMh mit geringer Selbstentladung, die meist als vorgeladen
verkauft werden. Sie haben zwar oft eine etwas geringere Ladung, sind
aber viel zuverlässiger.

Ja, "Übung macht zum Meister", diesen Grad werde ich zwar nicht
erreichen, aber einen Spulenkörper mit Zubehör möchte ich eigentlich
schon hinbekommen. :) Wenn du noch Drahtdurchmesser und
Windungszahl rausbekommst, könnte ich auch gleich bewickeln.

Grüße, Guido

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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon edgar » Montag 7. Juni 2010, 10:48

Hallo Guido,

willst du auch die Uebung machen ?
Hier die Skizze. Sollten die Masse zu utopisch sein darfst du auch etwas ''frei gestalten''.
Der jetzige Draht ist 0.35 mm (bei 10 Windungen auf Bohrer messe ich 3,5 mm). Es sollte etwas weniger sein.
0,3 zB oder eben das, was du findest. R der Spule sollte moeglicherweise ueber meinen 4 Ohm liegen. 6 Ohm
waere schon ein guter Anfang....es darf auch mehr sein.
Die Idee zu wickeln ist natuerlich super, da du das vermutlich mit der D-Maschine machen kannst ??
Welchen Kunststoff wuerdest du nehmen ? ABS oder etwas Besseres...egal was...alles Isolierende ist vorerst OK.

Es klickt weiterhin regelmaessig
39494 Zyklen mit Gruessen

PS:
Die NIMH von einer Charge (alle gleich) waren nicht zu retten. Andere mit anderem TimeCode laufen (warten und stuetzen) hier seit Monaten. 3 x Pech gehabt und 3 x gewonnen :lol: :D :D

PS2: Das 6er Loch ist brauchbar zum Spulenwickeln:eine Madenschraube genuegt um die Achse zu blockieren und mit Bohrmaschine zu wickeln...
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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon guidob » Montag 7. Juni 2010, 13:12

Hallo Ed, da werde ich mal Material besorgen. Ich nehme PA6, das kenne
ich schon etwas. Der Abstand des Magnets ist nach deiner Zeichnung ja
garnicht einstellbar. :?: Darf eine dünne (3-4 mm) Bohrung durchgehen?

Wickeln würde ich auch auf der Maschine probieren, die kann schön
langsam drehen (unter 1 U/s). Früher habe ich das mit einem Stepper
gemacht, mit der Bohrmaschine war es mir zu hektisch. Mal sehen, was
ich an CuL dahabe und dann ein bisschen rechnen.

Grüße, Guido

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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon edgar » Montag 7. Juni 2010, 13:21

Guido,

3-4 mm...darf natuerlich durchgehen ! Wie gesagt du hast jegliche Freiheit...das passen wir jederzeit an.
Das FETTE Stueck Material dient zur Befestigung Da kommt evtl eine SelbstGewindeSchneidendeSchraube rein :lol:

Hier ueberschneiden sich wieder die Wege:
schau auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=Mi004W4NNRU

41723 Zyklen sind gelaufen....die Sache hat sich bis jetzt perfekt gehalten.
Gute Positionierung der Magnete ist kein Zufall.

Auch mein Mechaniker ist hoffentlich schon am Werk...er soll mir vorerst 2 Stueck drehen.
Das 3-4 mm Loch moeglichst so dass Gewindeschneiden moeglich ...zB 3,2 mm ... M4

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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon Dianu » Montag 7. Juni 2010, 14:04

Eine Wickelmaschine habe ich noch auf meiner alten Arbeitsstelle vorgefunden, niemand kannte sich aber damit aus. Man kann dort die Windungszahl einstellen und die Maschine stoppt dann automatisch. Ausserdem fehlt der DM die Mechanik, welche den Draht spannt - bei duennen Draehten sehr wichtig - koennte man aber alles nachruesten :mrgreen:
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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon edgar » Montag 7. Juni 2010, 14:55

vorgefunden und mitgenommen ? :lol:

43057 - Gruss

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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon Dianu » Montag 7. Juni 2010, 17:05

Nein, damals hatte ich kein Interesse daran. Schaltnetzteile, d.h. ihre Stoerungen, waren mein "natuerlicher" Feind und Funkamateur bin ich auch nicht. Fuer Power hatten wir damals Bausaetze mit Schnittbandkerntrafos, die Primaerwicklung (50%) war schon drauf. Fuer 5V brauchste dann nur noch ein paar Windungen mit dickem Draht, das geht so von der Hand. Und die kleinen Automatentrafos sind sowas von billig, da machste nix mehr selbst.
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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon guidob » Montag 7. Juni 2010, 17:58

Vor bald 20 Jahren habe ich auch überlegt sowas zu basteln. Man
müsste aber schon viele Spulen wickeln, damit sich das lohnt. Habe
die Wickelmaschine nie vermisst.

Die DM hat eine Führung für den Draht und natürlich eine sensorgeführte
Drahtvorspannung. Die sitzt davor und hat einen Lederlappen in der
Hand. :D

Grüße, Guido

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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon edgar » Montag 7. Juni 2010, 19:40

Ihr erinnert mich daran,dass ich als Junge (10 Jahre) Kupferlachdraht von Trafos abgewickelt habe um Spulen fuer den ersten Detektorempfaenger zu wickeln. Der Draht war damals SCHWARZ perfekt emailliert ...fand ich toll. Der Vater meines Freundes hat uns dazu 'verfuehrt'....1959 oder 1960 kam dann der erste Transistor OC71 dazu und der Ton war baerenstark im schwarzen Kopfhoerer ......alles war schwarz... selbst der OC71 mit weissem oder roten Farbpunkt (emitter)hatte einen Glaskoerper mit lichtundurchlaessiger schwarzer Farbe .
Trafos wurden in spaeteren Jahren so UMGEWICKELT damit es passte. Habe heute noch ein total selbstgeschlossertes Netzteil mit einem derartigen Trafo: funktioniert sogar noch nach 40 Jahren . :D

40 Jahre ...klingt viel....ist aber nur ein Katzensprung zurueck :lol:

Mein Mechaniker dreht mir das Teil aus...Teflon... hat nichts anderes da. Er meinte....mache ich aus Alu !?
Was spricht da eigentlich dagegen ? :?: 47044 x ?

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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon Dianu » Montag 7. Juni 2010, 19:51

edgar hat geschrieben:...
Was spricht da eigentlich dagegen ? :?: 47044 x ?
Hi Ed,
aus Teflon haben wir damals sehr viele Teile gemacht - wegen der HV.
Teflon waechst beim Abdrehen - aber dein Mechaniker wird sich damit bestimmt auskennen. Ein weitere kleiner Nachteil: Teflon nimmt leicht Schmutz an und sieht dann nicht mehr so schoen weiss aus. Schoen finde ich Acrylglas - da bringst du mich auf die Idee, mal nach Rundmaterial in Acryl zu suchen :)
Liebe Gruesse

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Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon guidob » Montag 7. Juni 2010, 20:24

Ich hätte eigentlich auch Alu vorgeschlagen. Notfalls vor dem
Bewickeln etwas Teflon-Band darum. Es stärkt ein klein bisschen
das Magnetfeld (wenn ich mich recht entsinne) und leitet
natürlich die Wärme besser ab.

Auf die 50000 (= 5 %?)! Guido


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