Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Mechanische Aspekte in der E-Technik
edgar
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Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon edgar » Samstag 17. Juli 2010, 21:53

Wenn der E_mechaniker zu Testzwecken einen 84 Pin Chip aushebelt.....
mit ordnungsgemaessen Werkzeug....und das verflixte schwarze Ding nicht nachlassen will....
99 Mal geht es gut.....einmal...nicht (ueberhaupt ist das keine gute Sockelzeit... :roll: )

....kann es zu '' BRUCH '' kommen.
An einer Ecke (etwa Bildmitte) war der carrier im Eck aufgebrochen und die Federkraft von 42 Pins hielt den Riss
fast 1 mm auf. Was tun ?

Habe 2 Komponenten Kleber in die Fuge eingespachtelt und jetzt sieht man das Resultat.
Kein Kontakt wurde verschmutzt.....und jetzt muss gewartet werden. min 24 h.

Frage : haltet ihr diese Loesung fuer akzeptabel ?
Optisch ist sie fuer mich gut genug.
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guidob
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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon guidob » Samstag 17. Juli 2010, 22:38

Ich sehe ja noch nicht mal, wo du repariert hast. Aber der Druck wird es
entscheiden. Notfalls kannst du ja außen noch einen gewinkelten Blech-
streifen ankleben. Der verteilt den Druck.

Gruß, Guido

edgar
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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon edgar » Sonntag 18. Juli 2010, 08:31

Guido,

man kann etwas vom matt glaenzenden Klebstoff ''Wulst'' in der oberen PlccEcke sehen.
Ich hatte auch gedacht ein Stueck Glasfaser in den Raum zwischen PLCC und DIL Sockel
einzufuegen (falls noetig).
Ich warte noch 12 h und hoffe auf totale Aushaertung...6 h wenn ich das Ding in die heutige Sonne lege :lol:


PS habe mich entfernt an das Wort --- WULST --- erinnert. Habe kein Synonym gefunden...bzw ist es
ueberhaupt im Zusammenhang passend ? sorry , aber ich lerne jeden Tag EIN Wort dazu (egal welche Sprache :) )
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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon Dianu » Sonntag 18. Juli 2010, 09:17

mit diesem "ordnungsgemaessen Werkzeug" habe ich mich auch lange rumgeaergert. Es gibt aber noch etwas bessere Zangen, leider ist fuer jede PLCC-Groesse eine extra Zange notwendig.
Die 84er machen schon derben Druck - vielleicht geht auch ein Kabelbinder um den Sockel oder besser das alte gewachste Bindgarn?
Ich habe in solchen Faellen den Sockel ausgeloetet - ist nicht ganz einfach bei Multilayern.
"Frueher" hatte ich es noch einfacher: da hat man die Fertigung (Platinen und Kabelbaeume) aufgesucht und der Gruppenleiter hat dann die beste Loeterin daran gelassen, das Teil auszuloeten. Das sah danach aus "wie geleckt" :)
btw, "Wulst" ist schon o.k.
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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon edgar » Sonntag 18. Juli 2010, 10:23

Hi,

das simple Werkzeug links kann wie eine gespannte Feder ''abheben''' und Schaden anrichten.
Wachsschnir (Anatec?) und Kabelbinder sind nicht erlaubt.....ausloeten ? ich nicht ! :roll:

Die VollmetallExtraktoren sind sicher besser ?!

Ich habe die Kontroller_Karte jetzt auf dem chinesischen Teetisch in praller Sonne ...zum Aushaerten !

Vielleicht sieht man etwas wenig...das Licht ist superhell heute und der (Kerzen)Gasanzuender trocknet auch nach einer Tauchfahrt
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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon Dianu » Sonntag 18. Juli 2010, 11:54

Die Zangen ziehen genau senkrecht raus, die Haken sind praeziser ausgearbeitet.
Als ich die Zangen endlich hatte, wurden die PLCC abgekuendigt :(
Liebe Gruesse

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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon edgar » Sonntag 18. Juli 2010, 15:54

Undank ist der Welt Lohn !

Sorry da musste ich doch lachen.....aber zum Trost hast du in Zukunft die ''ollen'' PLCCs 'fest' im Griff. :)

Ich habe dagegen die Flickerei beendet. Um 100% auf der sicheren Seite zu stehen habe ich etwas Lochplatte
angepasst und in den Spalt zwischen PLCC und DIL gesteckt.

geflickt.jpg

Das Foto, endlich ist alles eindeutig sichtbar ,habe ich im Sonnenlicht geschossen.
Erstaunlich...fuer ein Handy

Game over
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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon Dianu » Sonntag 18. Juli 2010, 17:40

edgar hat geschrieben:Undank ist der Welt Lohn !

Sorry da musste ich doch lachen.....aber zum Trost hast du in Zukunft die ''ollen'' PLCCs 'fest' im Griff. :)

... kein Problem fuer mich ... man sagt auch in solchen Faellen:
wer den Schaden hat spottet jeder Beschreibung :mrgreen:
Liebe Gruesse

Dianu

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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon edgar » Sonntag 18. Juli 2010, 17:55

:)

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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon guidob » Sonntag 18. Juli 2010, 18:48

edgar hat geschrieben:Das Foto, endlich ist alles eindeutig sichtbar ,habe ich im Sonnenlicht geschossen.
Erstaunlich...fuer ein Handy


Jo, da werde ich noch ne Weile brauchen, bis ich da wieder ran komme.
Notfalls nehme ich die alte Fuji. :)

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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon Dianu » Sonntag 18. Juli 2010, 21:45

stimmt, fuern Handy ist das aussergewoehnlich gut! - "Handy" hatte ich ueberlesen.
Haste da eine Lupe dazwischen gehalten :mrgreen: - oder kann das Handy 'nativ' solche Makroaufnahmen?
Liebe Gruesse

Dianu

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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon edgar » Sonntag 18. Juli 2010, 22:17

Ja ,

ein Trick dabei ist.....das reichliche , unersetzliche (Nachmittags)_Sonnenlicht....und die funktionierende Autofocus Funktion....Vordergrundaufnahme 10-60 cm vom Nokia N95.
Ich habe mich selbst ueber die Bildqualitaet gewundert.
Wahrscheinlich werden die Lichtsensoren bei diesem Licht optimal ausgeleuchtet.
Das Bildchen ist nur ein Ausschnitt des Orginalphotos.
Jetzt sieht man auch endlich den Klebstoffwulst in der Ecke...gleichmaessig verteilt.

ciao

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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon guidob » Montag 19. Juli 2010, 00:04

Ich würde aber mal vermuten, dass nicht jedes Handy das hinbekommt. Licht, ja
das ist der Stoff für Photographen. :D

Ich bin jetzt aber mit der Pentax auch deutlich weiter. RTFM und zwar nicht nur
einmal. Ist schon beeindruckend, welche Möglichkeiten die bietet. Man kann sie
natürlich auf Alles einstellen, aber auch regelrecht euf den eigenen Geschmack
konfigurieren. Welche Funktion hat diese Taste und so, recht simpler Vorgang
über ein Menü, das hauptsächlich mit Text auskommt. Da kann man noch was
bezüglich Nutzerfreundlichkeit abgucken. Hoffentlich merkt sie sich auch alles
zuverlässig, sonst grüßt Herr Sysiphus.

Die Optik ist ganz anders als bei der Bridge, daran musste ich mich erstmal
gewöhnen. Aber dafür, dass das Sigma nicht makrofähig ist, finde ich den
Luftdrucksensor nicht schlecht. Im Original hat die Höhe von 23 mm noch
870 Pixel.

Grüße, Guido
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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon edgar » Montag 19. Juli 2010, 09:33

entweder RTFM oder explore your device...

nur wenige Leute haben die Geduld oder Faehigkeit eine Anleitung ganz durchzulesen.

Bei der Wahl des T-Phoenchens war die PhotoCam der ausschlaggebende Punkt.....immer mehr
Pixel und Funktionen.Ich habe inzwischen andere H-Cams gesehen, die noch viel besser sind als mein N95.
Da ist Sony-Ericsson und natuerlich i_Phone....und noch eine andere Marke.
Ich habe Automatik gerne....besser als Autofocus kann ich es gewiss nicht. Grobe Auswahl des
Arbeitsbereiches reicht mir. Der Rest wurde vom Softwareler bestimmt.

Guido in welchem Licht hast du das Foto hier erstellt ? Kannst du die gleiche Sache im Sonnenlicht versuchen?
Wuerde mich interessieren was dabei herauskommt.

Ich glaube ,dass bei Sonnenlicht die Verstaerkung des Sensorsignales minimal ist und
kein Schimmer von Rauschen moeglich ist....das sind gute Punkte fuer Erfolg.

orginal.jpg


Die schwarzen Zonen sind teils Gardinenschatten oder einfach total unterbelichtete Bereiche....
da hat die Elektronik womoeglich ihre Grenzen :?: Interessant ist der Gratis_Effekt trotzdem
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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon guidob » Montag 19. Juli 2010, 13:04

Bitteschön, im Moment ist das ja kein Problem. Exakt denselben Ausschnitt schaffe
ich freihand natürlich nicht. Das letzte Bild war mit Halogenlicht und Blitz aufgenommen.
Durch die nötige Verkleinerung werden die Unterschiede wohl ziemlich untergehen.

Ob die EXIF-Daten in dieser Version noch drinsind? Muss mal schauen, da wird
sogar die Kameratemperatur festgehalten. :)

Mit gutem Licht macht jede Kamera gute Bilder. Die Unterschiede sieht man außerhalb
der Sonne. Da ist die DSLR ganz klar im Vorteil, weil sie einen viel größeren Sensor
besitzt. Mit dem Rauschen bin ich noch am Testen, bis ISO400 stört es nicht, mit
ISO800 und darüber bin ich noch nicht zufrieden. Kann ich aber ev. noch durch
Einstellungen oder Nachbearbeitung der Rohdaten optimieren. Die Hilfsmittel sind
schon enorm, z.B. wackelt der Sensor gegen mich. So ist es mir gelungen eine
Aufnahme mit einer halben Sekunde Belichtungszeit unverwackelt hinzubekommen,
schon in meiner Jugend habe ich hierfür mindestens 1/60 s gebraucht. :mrgreen:

Gruß, Guido
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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon Dianu » Montag 19. Juli 2010, 13:10

Ja, die Sensorgroesse ist klar ein Vorteil bei den echten DSLRs, aber die Objektive sind dann meist auch riesig im Durchmesser und schwer.
Welchen Gewindedurchmesser hast du ganz vorne? (Fuer die POL/UV-Filter etc.)
Liebe Gruesse

Dianu

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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon edgar » Montag 19. Juli 2010, 13:15

Danke Guido,
fuer den Versuch.
In meinen Augen eine deutliche Verbesserung (wenn auch NUR mit schwacher D- :lol: -Sonne geschossen)
Ich weiss aber nicht welche Nachbearbeitung dabei in beiden Faellen erfolgte.
ich liebe die Sonne :lol: :roll: :shock:

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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon guidob » Montag 19. Juli 2010, 13:42

Dianu hat geschrieben:Ja, die Sensorgroesse ist klar ein Vorteil bei den echten DSLRs, aber die Objektive sind dann meist auch riesig im Durchmesser und schwer.
Welchen Gewindedurchmesser hast du ganz vorne? (Fuer die POL/UV-Filter etc.)


Frag nicht! :oops: 62 mm und trotzdem nur Lichtstärke 3,5 (max.). Dafür bezogen auf
Kleinbild 27-300 mm und 410 g.

Tja Ed gutes Licht (Südsonne) ist durch nichts zu ersetzen. Aber im Moment übe ich
noch ganz banal die Bedienung. Optimiert wird dann später, damit habe ich ja schon
etwas Erfahrung.

Grüße, Guido

edgar
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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon edgar » Montag 19. Juli 2010, 15:24

Hi,

Objektive fuer DigitalCams sind nicht unbedingt gleich mit Herkoemmlichen ...
Wie sieht das bei euch aus ?

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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon guidob » Montag 19. Juli 2010, 18:27

Je kleiner der Sensor ist, umso kleiner können die Linsen ausfallen und umso
näher rücken sie an den Sensor ran. Daher sind die klassischen Mittelformats-
optiken fast unbezahlbar und -tragbar, die DSLR-Optiken etwas kleiner und
leichter als die Kleinbildoptiken, da der Sensor "nur" APS-Format (24x18 mm²)
hat.

Normalerweise benutze ich auch die Automatik der Kamera. Nur falls die
Probleme bekommt, möchte ich von Hand eingreifen können. Das konnte
ich schon mit der Fuji (danach hatte ich sie als 3 digitale auch ausgewählt), nur
habe ich es zu oft nicht bemerkt, wenn die Automatik Probleme bekam. Das
helle und scharfe Sucherbild der SLR ist halt durch nichts zu übertreffen,
vor allem, wenn man, wie ich, auf dem Display fast garnichts mehr erkennen
kann.

Gruß, Guido

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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon edgar » Montag 19. Juli 2010, 18:59

Ja das ist auch ein Aspekt wenn man keinen traditionellen Sucher mehr hat und auf ein LCDchen angewiesen ist.Dies ist besonders bei heller Sonne ein Problem. Ich freue mich in so einem Fall ueber das akustische Feedback das mir mitteilt, dass die Automatik ihre Arbeit erfogversprechend getan hat......dann druecke ich gerne :D auf den Trigger.

Wahrscheinlich werden die Grenzen herkoemmlicher Optiken erst bei hochaufloesenden Sensoren bemerkbar.
Heutige Optiken fuer Digitalcams sind so gebaut, dass das Licht wirklich senkrecht in die Zelle trifft.Dies ist bei herkoemmlichen Teilen nicht immer der Fall.
Das kann zu eigenartigen unerwarteten Effekten fuehren, die zB bei Vergroesserung stoerend wirken koennen.

Mich interessiert die Technik eigentlich ueberhaupt nicht mehr weil die Qualitaet mancher Maschinen so hoch ist,dass ich mich als user ruhig fuehlen kann.
Ich habe vor 55 Jahren mit Vaters Photoapparat (Leitz?) meine ersten foti geschossen.
So einfach-gut wie heute war es noch nie.

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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon Dianu » Montag 19. Juli 2010, 20:16

Die Optik der Minolta Dimage A2 stammt noch von der Vorgaengerin - extra fuer digital entwickelt (keine Ahnung, was das alles beinhaltet).
Jedenfalls wird dieser Sensor nur knapp ausgeleuchtet. Damals hatte man es mit der Entwicklung sehr sehr eilig, die A2 war die erste mit usb2 Schnittstelle auf der Photokina. Das aeussere LCD benutze ich ueberhaupt nie! man kann es dauerhaft abschalten. Innen drin ist noch eines, und das hat ca. 900.000 Pixel - erst dann sieht man, was scharf ist. Ansonsten waere die manuelle Scharfeinstellmoeglichkeit eine Lotterie. Es wird also ein Sucher nur simuliert, mit Dioptrienausgleich.
Die vielen Unter-Untermenues kenne ich bis heute noch nicht. Bei der ersten Firmware stimmten in bestimmten Belichtungssituationen einige Farben nicht - daran erkennt man, dass bei den digitalen Kameras die Farben direkt abhaengig von der SW sind.
Und dann kam die (feindliche) Uebernahme von Sony. Das Profi-Blitzgeraet wurde weiterhin gefertigt, nat. mit Sony-Logo.
Die ziemlich teuren Erweiterungen habe ich mir dann noch preiswert und neu aus der Bucht geholt, genauer gesagt aus Indonesien.
Das ist eine Weitwinkelvorsatzlinse 0,8x und ein Telezoom 1.5x.
Guido, die beiden Teile haben vorne ein Gewinde von M86 :oops:
Zugegeben, ich benutze das nie, aber trotzdem haenge ich irgendwie an der kleinen A2 mit dem ganzen Kram drum herum.
Liebe Gruesse

Dianu

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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon edgar » Montag 19. Juli 2010, 20:27

Einen '' WEISSABGLEICH'' muss man evtl machen bevor man Bilder druckt.
Pingeliche Kunden gibt es.....und auch unerfahrene Druckereien, die oft auf die Nase fallen was die Farbtreue angeht.

Da wo Softwr da gibts Probs :lol: :shock:

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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon guidob » Montag 19. Juli 2010, 22:57

Hallo,

Ed, Leitz der Vorgänger von Leica ist vergleichsweise der Ferrari unter den analogen
Kameras gewesen. Rolls-Royce war wohl Hasselblad. Da hattest du eine gute Schule! :D
Ich habe als Schüler viel fotografiert und auch in der Dunkelkammer Filme und B/W-Bilder
entwickelt. Die Bildverarbeitung erinnert mich immer wieder daran, vieles ist sehr ähnlich.
Meine (zuletzt) Rollei-Kamera war da sicher nur ein BMW, aber damals kamen halt die
Japaner, die heute noch den Markt dominieren. Besser als ein Toyota war die Kamera
allemal. ;-)

Gute Optik ist immer noch teuer. Deswegen auch bei Handy-Cams die großen Unterschiede.
Vor meiner Fuji gab es ein Modell mit 10-MP-Sensor, ein Heise-Test ergab, dass die Optik
dem sehr guten Sensor von der Auflösung her nicht gewachsen war (Linienauflösung zu
gering). Bei einer Kamera, deren Listenpreis deutlich über 500 Eur lag.

Dann kam die S6600 auf den Markt, mit derselben Optik, demselben Funktionsumfang
aber nur einem 6-MP-Sensor gleicher Fläche.. Das hat gepasst und ich habe für 380 Eur
zugeschlagen.

Es hat sich in den letzten 20 Jahren wirklich viel im Bereich der Kameraoptik getan.
In meiner Jugend waren Zoomobjektive noch als Gummilinsen verschrien und das zurecht.
Mein Objektiv auf der Pentax ist dieses:

http://www.photozone.de/canon-eos/320-s ... rt--review

und wenn du auf der 2. Seite die Verzeichnungen anschaust, sind die doch deutlich messbar,
auf normalen Foti aber sicher nicht zu erkennen. Ein Leica Objektiv mit Festbrennweite hält
alle Linien exakt gerade.

Sicher Rudo, ich werde die Fuji auch weiter in Ehren halten, zu ebay kommt die nicht.
Immerhin kann sie Filme im VGA-Format mit 30 Fps und Ton(!) drehen, das kann die Pentax
garnicht. Natürlich ist sie auch deutlich leichter und schlecht ist sie ganz sicher nicht. Ihr Sucher
hat aber nur 115000 Pixel und das ist zur Beurteilung der Szene viel zu wenig. Da muss man
sich auf die Automatik verlassen können.

Zum Glück habe ich nicht viel Zubehör dafür, das könnte sich mit der Pentax ändern. Ein Pol-Filter
ist eigentlich Pflicht aber das der Fuji kriege ich beim besten Willen nicht auf die Pentax. Da
werde ich wohl ziemlich zahlen müssen, es ist es aber wert. Zubehör kaufen macht ja auch
Spaß.

Grüße, Guido

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Re: Reparieren...dieses Mal ein PLCC 'Sockel'

Beitragvon edgar » Montag 19. Juli 2010, 23:36

MENSCH,

wir sind ja alle vom PLCC Sockel gefallen :shock:


Da habe ich ja echte eingefleischte PhotoapparateFans ! wer haette das gedacht ?
Wo bringt ihr all das Material unter ? Ich habe alles auf die Hosentasche reduziert:
erstens um das Ding immer wiederfinden zu koennen
zweitens um ''immer bereit'' zu sein
drittens weil ich keinen Platz mehr habe ! :roll:

und jetzt kann ich vo fotiappi traeumen...das nimmt keinen Platz weg

Gute Nacht :lol:


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