Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Mechanische Aspekte in der E-Technik
edgar
Stamm-Mitglied
Beiträge: 6172
Registriert: Samstag 19. Februar 2005, 11:33

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon edgar » Montag 7. Juni 2010, 20:51

Ja Rudo, da kannst du sogar Kunstwerke drehen und danach POLIEREN..Supertransparent.

Guido , ich hatte auch ueberlegt evtl mit NitroSpray zu isolieren oder gar zu Eloxieren. Dann mit Harz traenken damit die Windungen gut gelagert sind.
50000 , ja das ist noch nichts ... aber das Blech erfaehrt kaum einen Stress die oberen und der unterste Magnet erfahren ueberhaupt keinen. Der Untere haemmert zZt. noch auf den Boden was ich durch ein Distanzstueck verhindern werde .

Morgen sind meine Stueckchen fertig ...ich muss dem Mech noch sagen er soll 40 mm Durchmesser drehen: das ermoeglicht einfachere Befestigungsmoeglichkeit und mehr Wickelraum. Er geht ja von einem 70 mm Stueck ! aus.

Nach einem Schlaefchen kommen immer neue Ideen hinzu....Siesta ist jetzt angenehm...der Sommer hat den Fruehling ueberholt. Die Trauben werden gross.....

47967 .... jede Stunde sind es 900 Zyklen mehr :lol: alles cool

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3648
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon Dianu » Montag 7. Juni 2010, 21:16

Heute habe ich fast den ganzen Tag mit der Migraene flach gelegen - war leider nicht so sexy.
Das Polieren von Aryl ist tatsaechlich noch ein Problem fuer mich. :(
Man sieht auf dem Bild mit den Messingteilen die neue Poliermaschine im Hintergrund. Leider wird Acryl zu warm dabei und bekommt haessliche weisse Rillen von den Polierleinenlappen. Vorsorglich hatte ich mir die 400V-Version der Maschine besorgt, um leicht einen FU dranzuhaengen - vllt. bringt das etwas?
Hintergrund ist: ich lasse mir aus e. Kunststoffwerk spezielle Acrylteile formen, die sind hoch poliert. Wenn ich beim Bearbeiten nicht gut aufpasse, dann habe ich leichte Kratzer, die ich wieder wegmachen moechte (sonst sind jedesmal 20,- "Lappen" weg)
Elsterglanz mit viel Wasser bringt noch nicht den Poliergrad, den die Profis schaffen.
Weiss jemand zufaellig, wie man Acryl super fein poliert?
Liebe Gruesse
Dianu

edgar
Stamm-Mitglied
Beiträge: 6172
Registriert: Samstag 19. Februar 2005, 11:33

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon edgar » Montag 7. Juni 2010, 21:37

Hallo Rudo,

hoffentlich gehts dir inzwischen wieder besser !
Ein alter Meister hatte mir einen 'Stueck' Poliermittel geschenkt ....habe aber nie herausbekommen was das war.
Eine Art Harz ? harte Seife ? ich gehe morgen zu ihm und frage ihn persoenlich. Der hat einen kleinen superscharfen Hund
(huendchen) der den Alten strengstens verteidigt :lol: Also wenn der Hund es erlaubt,dann gebe ich dir hoffentlich eine Antwort.

Deine '' Lappen '' sind noch viel zu sauber....sie muessen etwas von der ''Paste'' tragen um aktiv zu werden. Stoff allein schafft nicht viel....es muss etwas ''Reibung'' geben....nicht heizen !

Die Gruenen kommen schon wieder (zum 48487 sten Mal ?)
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3648
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon Dianu » Montag 7. Juni 2010, 23:47

danke Ed, bin schon fast wieder fit :)
ich werde mich mal nach Pasten erkundigen - :idea:

Hier sind erst nur die Erdbeeren "ungruen"...
Liebe Gruesse

Dianu

guidob
Stamm-Mitglied
Beiträge: 2309
Registriert: Mittwoch 16. Januar 2008, 18:04

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon guidob » Dienstag 8. Juni 2010, 00:10

Hallo, die normale Polierpaste wird in Blöcken gehandelt und zum Gebrauch in
Öl gelöst. Also den Lappen ölen und damit den Klotz abreiben. Man kann auch
bei ca. 80 °C Krümel des Polierzeugs in Öl lösen, dann wird es leichter verwendbar.
Dabei ist aber verblüffend, wie schnell das Öl verdampft.

@ Rudo: rote Erdbeeren bei euch? Das ist ja sensationell. :D Muss ne neue Sorte
sein, die auch für Sibirien geeignet ist.

Hab mal meinen Stechstahl fertig geschliffen. Hatte ihn schon ausgeklinkt, wie wir
Dreher nach Jürgen E. aus Khe (Rudo kennt ihn aus der Bibliothek) so sagen ;-),
jetzt funktioniert er ganz gut in PA, Breite 1,75 mm. Wenn das PA kommt kann es
mit Eds Herausforderung losgehen.

Grüße, Guido

edgar
Stamm-Mitglied
Beiträge: 6172
Registriert: Samstag 19. Februar 2005, 11:33

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon edgar » Dienstag 8. Juni 2010, 13:02

Hallo Links oder Rechtsdreher :lol:

Ja, wierum muss die Maschine drehen ? in beide hoffentlich.

Meine Stueckchen sind gedreht zum Wickeln trocken :D
Habe auf 40 mm Durchmesser drehen lassen....mehr Stauraum fuer CU.

Bei 60000 Zyklen habe ich Strom weggenommen weil ein Stecker der Mehrfachsteckdose ''warm'' war.
siehe Bildchen...vielleicht sind es die 2KW Antriebe, die boese Einschaltstroeme haben...
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3648
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon Dianu » Dienstag 8. Juni 2010, 17:21

Ed, ich glaube Eure Telefonstecker in I sehen stabiler aus als das da :mrgreen:

Guido, nix Sibirien - die Erdbeeren wachsen im Glashaus (draussen, unbeheizt) :wink:
Liebe Gruesse

Dianu

edgar
Stamm-Mitglied
Beiträge: 6172
Registriert: Samstag 19. Februar 2005, 11:33

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon edgar » Dienstag 8. Juni 2010, 18:11

Ja Rudo,
da hat es etwas stark gefunkelt :roll: das Kabel haengt immer um die Ecke mit etwas Zug...Resultat -0 :(
Habe den Stecker ausgtauscht....und wieder einen CoolRunner !

Das Schoenste ist aber die Verbesserung und Vereinfachung meines Ventilteiles.
Guido, falls die Stange noch unberuehrt ist schaue dir die neue Zeichnung an.
Falls du auch Fraesen kannst...kommt noch eine... Feinheit ...Schwierigkeit... Unverschaemtheit ...dazu :D
Der Kerndurchmesser wurde etwas erhoeht auf 11 -12 mm um ausreichende Stabilitaet zu schaffen.
Der untere 'QuerKanal darf kleiner als 12 mm sein...auch die Tiefe mit 8mm darf 7 mm sein.

Eine zukuenftige Befestigungsmoeglichkeit koennte so wie im Bildchen unten rechts aussehen.
Blitzschnell kommen neue Ideen....so schnell wie die Hasen, die ich heute am PO gesehen habe ....
Hasenfleisch ? Lecker :lol:

62131
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

guidob
Stamm-Mitglied
Beiträge: 2309
Registriert: Mittwoch 16. Januar 2008, 18:04

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon guidob » Dienstag 8. Juni 2010, 18:23

Hallo Ed, da die Stange noch garnicht eingetroffen ist, ist sie noch
unversaut. Allerdings nur 30 mm Durchmesser. Den Schlitz müsste
ich schon hineinbekommen, es bleibt aber wenig Material an den
Rändern übrig. :?:

Gruß, Guido

edgar
Stamm-Mitglied
Beiträge: 6172
Registriert: Samstag 19. Februar 2005, 11:33

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon edgar » Dienstag 8. Juni 2010, 19:59

Bei uns sind die Erdbeeren im Kuehlschrank, die vom Balkon sind alle verzehrt...die Pflanzen bauen gerade Ausleger :lol:
Tag fuer Tag beobachte ich das Wachstum der Trauben....die in der Sonne wachsen schneller....die in Wurzelnaehe ebenfalls. Was hat das mit einer Drehbank gemeinsam ? Nichts :shock:
RebeaufBalkonhoehe.jpg

Teflon drehen ist nicht so einfach das wurde auch hier schon erwaehnt...und das Material verschmutzt auch leicht.
...ist eben Butterweich.Der Mechaniker hat einen Riesenweissen Berg Abfall produziert fuer zwei Zwerge. Gluecklicherweise habe ich rechtzeitig 40 mm vorgegeben...sonst waere es noch mehr geworden.

Das ticken geht mir auch langsam auf den 'Wecker' da haben wir ja die Pendeluhr...''quarzgesteuert ! :)
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3648
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon Dianu » Donnerstag 10. Juni 2010, 23:17

Heute haben M. und ich die DM auf den Werktisch gewuchtet. Letzterer, ein DDR-Import-Schnaeppchen, wurde zuvor mit Buchenbeinen 5,5x5,5x81,5 cm gepimpt - sonst waere er wohl vom Gewicht der DM geplaettet worden. In China ist die DM noch schwerer, jedenfalls steht auf dem Typenschild schon 145 kg drauf. Dann hatte ich das Vergnuegen, die Befestigungsloecher in den Tisch zu bohren, und die DM belagerte aber schon den Tisch. M. hatte grad keine Zeit, also musste ich alleine das DMchen abstuetzen - im WW gibts zum Glueck noch Holz in Mengen:mrgreen:
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Liebe Gruesse

Dianu

guidob
Stamm-Mitglied
Beiträge: 2309
Registriert: Mittwoch 16. Januar 2008, 18:04

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon guidob » Freitag 11. Juni 2010, 00:03

Wow, tolle Maschine. Die brauchst du doch nicht festschrauben, die
klaut so leicht niemand. :mrgreen:

Hoffentlich muss die Tischplatte nicht noch verstärkt werden, wenn man
eine Weile mit Metall gearbeitet hat, traut man Holz nicht mehr so recht. :shock:

Frohes Drehen, Guido

edgar
Stamm-Mitglied
Beiträge: 6172
Registriert: Samstag 19. Februar 2005, 11:33

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon edgar » Freitag 11. Juni 2010, 00:18

Glueckwunsch
fuer die
grossartige
Leistung !


Maschine sieht interessant aus !
Vor Tagen stand ich vor einer Kleineren ...3 Sekunden lang getraeumt... und wieder erwacht.Sie steht noch da wo ich sie vorfand :lol:

Holz her !..... Die Aegypter mussten sich sicher auch so anstrengen wie ihr !

Gute Nachtruhe !

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3648
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon Dianu » Freitag 11. Juni 2010, 22:40

na ja, Jahrzehnte sollten wir nicht mehr warten - (it's now or never - Elvis '60) :mrgreen:
Liebe Gruesse

Dianu

guidob
Stamm-Mitglied
Beiträge: 2309
Registriert: Mittwoch 16. Januar 2008, 18:04

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon guidob » Samstag 19. Juni 2010, 00:14

So, das PA6 habe ich jetzt ganz gut im Griff. 600 U/min für 20-mm-Material ist
wohl einigermaßen optimal, bei höherer Drehzahl schmilzt der Kunststoff. Bei
Spantiefen von 0,1 bis 0,3 mm bekomme ich damit einen durchgehenden Nylonfaden
der entsprechenden Dicke. Der ist dann schon einige Meter lang und kann nach
jedem Durchgang einfach vom Werkstück abgespult werden. Und das mit dem von
mir selbst (sehr unprofessionel) zugeschliffenen HSS-Drehmeißel. :D

Jetzt muss ich nur noch überprüfen, ob das Tabellenbuch lügt, dann gibt es
Bilder.

Grüße, Guido

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3648
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon Dianu » Samstag 19. Juni 2010, 01:20

Ah, interessant, Guido!
Meine Kunststoffwellen liegen noch leider brach danieder - aber hoffentlich nicht mehr lange.
Heute abend habe ich mir mal das Plandrehen vorgenommen - das geht schon ganz prima. Eine alte Fuehlerlehre musste dran glauben - damit habe ich den Drehmeissel in optimale Lage versetzt. Da ich immer nur winzige Vorschuebe wage, macht es ziemlich viel Dreck - anstatt Spaene.
Zur Zeit suche ich nach Schleifmaschinen - womit schleifst du?
Was haelst du hiervon?
Link Woodstar WG8
Liebe Gruesse

Dianu

guidob
Stamm-Mitglied
Beiträge: 2309
Registriert: Mittwoch 16. Januar 2008, 18:04

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon guidob » Samstag 19. Juni 2010, 12:53

Jo, Plandrehen mach ich auch in kleinen Schritten damit nicht zuviel Material
verschwendet wird. Sonst ist hinterher der Rest zu kurz. Du kannst vermutlich
ein relativ langes Srück durch die Spindel schieben, meine ist (noch) nicht
durchlässig.

Ich schleife mit dem kleinen Proxxon-Schleifbock. Das dauert zwar lange, weil
das Maschinchen nicht sehr stark ist, aber ich muss ja eh ständig kontrollieren
was ich da eigentlich anstelle. 8) Die verlinkte Maschine sieht seltsam aus,
Schleifstein im Wasserbad haben eigentlich nur Messerschleifer. Du brauchst
auf alle Fälle einen Doppelschleifbock mit je einer Korund- und einer
Siliziumkarbidscheibe. Dann immer probieren, mit welcher Scheibe es besser
geht, SiC für härtere Materialien.

Die Höheneinstellung der Drehstähle geht am einfachsten mit einem sog.
Schnellwechselhalter, z.B.:

http://www.toolarena.com/product_info.p ... ndard.html

Das schont die Fühlerlehre.

Grüße, Guido

guidob
Stamm-Mitglied
Beiträge: 2309
Registriert: Mittwoch 16. Januar 2008, 18:04

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon guidob » Samstag 19. Juni 2010, 23:12

Jetzt hat es geklappt! Die erste Zahnriemenscheibe für MXL-Riemen, im Bild rechts unten.
Oben sieht man noch den zugehörigen Riemen. Von denen habe ich einige, da sie bei
den Maxen sehr billig waren oder sind. In der Mitte der Fräser für die Nuten, und ganz
links mein selbstgeschliffener Drehstahl. Der ist aus Silberstahl aber bisher nicht gehärtet.
Eventuell probiere ich das Härten auch noch, dann könnte ich ihn auch für Aluminium
nehmen.

Das Tabellenbuch lügt nicht, war nur mal wieder ein Zoll-Problem. Jetzt ist der Fräser
für metrische T2,5-Scheiben richtig, geht aber wohl für zöllige MXL auch ganz gut. :oops:

Jetzt bin ich für leichte Antriebe sehr schön flexibel. :)

Grüße, Guido
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3648
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon Dianu » Samstag 19. Juni 2010, 23:46

Wow, schoene Arbeit, Guido :)
Heute abend habe ich auch etwas gebastelt, allerdings nur Anfaengerniveau. Ich bin aber begeistert von der DM, sie funktioniert!
Eine selbstgemachte Gurtbandrolle, sowas konnte ich fertig nirgendwo finden.
Das Alu-U-Profil, die Welle aus 42CrMo4 und der Kunststoffrundstab (POM) sind aus der Bucht besorgt.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Liebe Gruesse

Dianu

guidob
Stamm-Mitglied
Beiträge: 2309
Registriert: Mittwoch 16. Januar 2008, 18:04

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon guidob » Sonntag 20. Juni 2010, 00:20

Hehe, schade um die Fühlerlehre, aber die Höhe stimmt, wie man am
Messing sieht. Auch wenn unsere Ergebnisse gegenüber den Profis
recht bescheiden wirken, es macht schon richtig Spaß. Die Maße stimmen
halt einfach.

Hast du den Kunststoff auch mit dem Hartmetall-Meißel gedreht?
Eigentlich stimmen dessen Winkel für weiches Material garnicht. Aber wenn
es trotzdem geht... :D

Grüße, Guido

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3648
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon Dianu » Sonntag 20. Juni 2010, 01:22

ja, alles mit demselben Meissel (Bild), allerdings immer nur plan, um die haesslichen Saegeriefen weg zu machen.
Der Kunststoff lief prima, ich habe einfach die 600 upm genommen, wie du mal schriebst. Die 10er-Bohrung dann mit 300upm.
Liebe Gruesse

Dianu

edgar
Stamm-Mitglied
Beiträge: 6172
Registriert: Samstag 19. Februar 2005, 11:33

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon edgar » Sonntag 20. Juni 2010, 09:05

Hi,

ich lese heraus, dass alles nicht so ' kritisch' ist und wie Rudo erfahren konnte : es geht auch wenn man etwas nach '' Gefuehl & Nase '' arbeitet. Die Tabellen, die man hinter Rudos schoenem Werkstueck sieht zeigen ja ,dass die 'Geschwindigkeits)Grenzen ueberhaupt nicht 'eng' sind. Man hat ja auch noch andere Urteilskriterien ob alles gut laeuft: Vibration bzw Klang....
Good Vibrations :D :lol:

wenn ihr so weitermacht, dann hole ich mir auch soone DB :)

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3648
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon Dianu » Sonntag 20. Juni 2010, 10:31

Ja Ed, bei einer DM mit variabler Geschwindigkeit kannste schnell etwas aendern. Bei meiner gibts trotzdem noch vier Gaenge, also bei <300 upm muesste ich einen Riemen wechseln. Allgemein empfinde ich das Drehen nicht so "brachial" wie z.B. Fraesen oder Saegen, d.h. es geht meist ohne extra Kuehlung gut, bzw. der Span befreit sich von selbst und muss nicht extra weggeblasen werden. :)
Liebe Gruesse

Dianu

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3648
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Entdecke die Moeglichkeiten:

Beitragvon Dianu » Montag 21. Juni 2010, 01:13

Heute nacht wieder etwas gebastelt: es gibt nichts, was man nicht verbessern koennte!
die neue Welle braucht nun kein Gewinde und keine Scheiben mehr - ausserdem: eine schoene Anwendung fuer das ganz spitze Meisselchen, naemlich eine Nut ausbeissen.
Fuer Mechaniker ist es hier vermutlich total langweilig - wie fuer mich z.B. das neue Halbleiterheft von Elektor - ist dieses Heft nicht schon eine Zumutung?
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Liebe Gruesse

Dianu

edgar
Stamm-Mitglied
Beiträge: 6172
Registriert: Samstag 19. Februar 2005, 11:33

Re: Hobbydrehbaenke - Grundlagen

Beitragvon edgar » Montag 21. Juni 2010, 08:13

Ja, eigentlich stinkt es mir andere Menschen mit meinem Kram zu belaestigen bzw warten zu muessen bis derjenige sich fuer dich Zeit nimmt. Wie schoen wenn man in dem Moment handeln kann in dem man Lust dazu hat ...oder einfach eine Notwendigkeit besteht.
Deine WerkStuecke sehen ja zuckersuess aus...sauber auf hochglanz gebracht und bis ins Detail perfektioniert :lol:
Eine schoene Uebung !

Waehrend mein Testventil ''haemmert'' (6000 Schlaege pro Stunde) ist es draussen gerade 15°C...und das zum Sommeranfang . Ich schaue gerade bei welcher Temperatur sich die Spule (bei diesem Maschinenfeuer) einpendelt.

Elektor ? heute sind wir in einer anderen Welt : TUP :lol: TUN
Ein Forscher meint: in 100 Jahren ist die Menschheit am Ende :D


Zurück zu „Mechanik“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast