ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Mechanische Aspekte in der E-Technik
edgar
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ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon edgar » Donnerstag 27. Mai 2010, 21:59

Habe meiner Feder jetzt 2 6x6 mm Permanentmagnete verpasst (Sekundenkleber)
Eine Halterung fuer die Spule,die der Feder mindestens 5 mm Bewegungsfreiheit bietet.
Etwa 12m 0.35 mm CuLackdraht Luftspule lenkt die Feder kraeftig aus.

0.35 mm ist wohl etwas zu viel ...es ergibt sich natuerlich bei Gleichstrom eine unnoetige Waerme.
Da werde ich ganz sicher CHOPPERN und den besten Stromwert einstellen. Toshiba hilft dabei. Mein
Standardchip TB62206 kann zwei Spulen perfekt -cool- versorgen ( ein Euro pro Spule)

Die aktuelle Spule ist ein dicker Mops weil schlecht gewickelt...und mit zuu dickem Draht.
Das schoene an der Sache ist, dass bei der Auslenkung der Feder keinerlei mechanischer Kontakt mit der Umwelt
entsteht, was theoretisch unendlich viele Zyklen erlauben sollte.
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guidob
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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon guidob » Donnerstag 27. Mai 2010, 23:17

Hallo Ed, 12 m Draht erscheint mir arg viel. Allerdings ist der Durchmesser
der Spule auch riesig, wodurch die Kraft klein wird aber die Montage leichter. :?

Vielleicht wird es mit dünnerem Draht ja besser, beliebig runter-choppern wird auch
nicht gehen.

Gruß, Guido

edgar
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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon edgar » Donnerstag 27. Mai 2010, 23:58

Durchmesser kann geringfuegig reduziert werden...Magnet darf nicht an dem eventuellen Spulenkoerper aufschlagen.
Bei 4,5V fliessen 0,95 A und die Auslenkung der Feder ist etwa 5 mm. (optimal)

Der Toshibachip liefert gechopperten Strom ....soviel wie noetig.
Jetzt sehe ich ein deutliches, anfaengliches Schwingen was dann abklingt.
In einem Produktionszyklus muss ein Ventil maximal 20 Sekunden lang bestromt werden.....das
bedeutet, dass ich mit viel weniger Strom auskommen muss um keinen Heizofen zu kreieren.

Versuch macht ...wie immer kluch

guidob
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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon guidob » Freitag 28. Mai 2010, 00:04

Oh, mehr Feldstärke bei weniger Strom, d.h. noch mehr Windungen,
die gehen quadratisch ein. dafür dann dünneren Draht. Spaß macht
das sicher nicht.

rdek
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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon rdek » Freitag 28. Mai 2010, 00:07

Hallo Ed,
hab da erst in Hannover so einen schönen Wickelautomaten für Backlackdrähte gesehen. Der spuckte fleißig Spulen für die Besucher aus. Leider nur 30Wnd, sonst hättest du glatt ein paar von mir bekommen können.
0.35mm -> ca. 2Ohm bei 12m :roll:

Ist der Sekundenkleber zyklenfest?

Gruß Felix
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rdek
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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon rdek » Freitag 28. Mai 2010, 00:16

Vielleicht die passende Größe für dich.
[url=https://www.distrelec.de/ishopWebFront/catalog/product.do/para/keywords/is/Kernsätze_P_9_x_5/and/language/is/de/and/shop/is/DE/and/series/is/1/and/id/is/01/and/node/is/DC-22418.html]Spulenkörper[/url]

Eine Ferrithälfte oder ein Stück Eisen(außen und hinter die die Spule) dürften für mehr Kraft, bei weniger Strom führen. Wenn der Magnet haften bleibt, dann hast du das Ventil bistabil :D
Edit: Push-Pull-Treiber -> Elko-> Spule, dann brauchst du nicht mal umzupolen.

Gruß Felix
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edgar
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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon edgar » Freitag 28. Mai 2010, 08:37

Hi,

mehr Windungen ist kein Prob.....nur die Wickelmaschine ''altert'' dabei :lol:
OT:
Ich hatte eben noch diesen Draht....von Spulen,die Maeuse vertreiben sollten
(und vielleicht auch vertrieben haben) Stichwort : random magnetic fields...sollte die Biester
in der Orientierung stoeren...
/OT
Den Toshiba Chopper muss ich noch auf Lochraster loeten.
Die Anziehungskraft ist schon ausreichend. Brauche ich mehr so genuegt es den Permanentmagnet etwas weiter in die Luftspule zu setzen. Z Zt habe ich 2 Mags uebereinander....zu diesem Zweck

Sekundenkleber nur fuer Tests. Wenn die Federteile gelasert werden, dann werden Mikroloecher dort eingeschossen wo der Magnet positioniert werden soll.Zweikomponentenkleberkann dann durch die Loecher hindurch einen erhoehten Halt schaffen.Das sollte reichen. Mikroloecher lasse ich mir auch an die Biegepunkte als Referenz schiessen. So kann ich auf einfachste Art einigermassen uniforme Teile biegen. Darueber hinaus bekommen die Federn zwei Fluegel mit Loechern zur Befestigung auf dem Aluteil. Kein Zusaetzliches Querteil mehr noetig...keine Nute (Niete) :roll: usw

Das aktuelle Anschwingen der Feder wird gedaempft sobald ein Nachbarventil montiert ist. Dieses begrenzt naemlich die max Auslenkung der Feder.
Firma in Mailand schon gefunden: Chemical machining :shock: die Lasern aber auch ,gluecklicherweise.
Damit sollte sich die Sache erledigen.

edgar
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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon edgar » Freitag 28. Mai 2010, 12:21

...
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guidob
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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon guidob » Freitag 28. Mai 2010, 12:38

Kein Sorge, schlimmer als die Alterung der Wickelmaschine wäre es, wenn
sie durch Rasten einrostet. :D

Ich habe immer den Eindruck, dass man solche Profis in I. viel leichter
finden und beauftragen kann als in D.

Gruß, Guido

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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon edgar » Freitag 28. Mai 2010, 13:02

Das ist die sogenannte Flexibilitaet.
Oft handelt es sich um Familienbetriebe.
Oft genuegt es mit den Leuten zu reden...sind sehr offen.
Gestern hat mir einer angeboten das Blech mit ''Wasser'' zu schneiden.Er hat mir ein mit Wasser geschnittenes Teil gezeigt.
Leider sind die Raender etwas Gebogen durch den hohen Wasserdruck.
Ich war vorher auf der Suche nach Kupferlackdraht ....leider ist die Firma bankrott bei der ich hoffte Draht zu finden.
Auf dem Land (Viehzucht) ist eben nicht viel zu finden. Richtung Mailand----> gibt es alles. :lol: :lol:

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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon guidob » Freitag 28. Mai 2010, 23:24

CuL mit 0,05 mm habe ich eine große Rolle. Kannst du haben, ist
von Siemens Khe übriggeblieben. :(

Tja. Familienbetriebe wurden in D. erfolgreich ausgerottet. Die bringen den
Politikern keine finanziellen Vorteile und machen nur den großen "Spendern"
Konkurrenz. Deswegen werden sie konsequent bekämpft, z.B. mit
Verpackungsverordnungen o.ä. (jaja, Rudo kann auch ein Lied davon
singen). Wenn man dann in einem Betrieb nach so etwas fragt, heißt es
nur: " an Kleinaufträgen haben wir kein Interesse".

Ich versuche alles selber hinzubekommen, o.k., Wasserschneiden kann ich
auch (noch) nicht, ist aber z.B. für Plexiglas große Klasse. Mal sehen :D

Gruß, Guido

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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon edgar » Samstag 29. Mai 2010, 00:32

An Kleinauftraegen haben wir kein Interesse....
das ist traurig...
zeigt, dass die Leute keinerlei 'passion' mehr haben !
( wozu leben diese armen scheisserchen ? )

Ja , SELBST ist der MANN :D ist eindeutig von Vorteil,
wenn man mit den eigenen Fingern etwas schafft :D

Mit Wasser schneiden...da braucht man ziemlich viel DRUCK.
Hatte einst mit mobilen Anlagen (auf Lastwagen ) mit 1600 bar zu tun : da musste ein grosser Extruder vom erhaerteten Polypropylen '' freigeschnitten werden ! Brutale Angelegenheit !

Konnte eine zweite Spule wickeln ...4 Ohm etwa.
Duennen Draht habe ich auch noch 150 m. Danke fuers Angebot.
Bin dabei einen Doppeldriver fuer die beiden Ventile zu loeten......mit 60 / 40 natuerlich ! :lol:
Habe noch ein halbes Kilo davon gekauft...Philips (makes it better)
jetzt schon wieder Zeit fuers Bettchen :lol:
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edgar
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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon edgar » Samstag 29. Mai 2010, 21:14

Was machen zwei Ventile ohne Steuerung ? :roll: Hopplahopp und schon ist die Platine fuer ISP bereit.
zwei_Vtl_steuerung.jpg

Der Steppertreiber TB62206 wird bei mir fuer die zwei Induktiven Mopse misbraucht... :lol: Die Ventile lasse ich im Dauertest klappern waehrend ich naechste Woche in der Schweiz bin. Wenn sie es durchhalten kommen gleich 3 X 8 Stueck in Vorbereitung....Die simpel geklebten Magnete koennten allerdings abfallen wie Felix schon bemerkte.
Jetzt noch 24 V und 5 V Versorgung dran und ein Simpelklapperprogramm....

Ventil 1: alle 2 Sekunden fuer 1 Sekunde oeffnen
Ventil 2: nach Schliessen des Ventil 1 alle 2 Sekunden fuer 1 Sekunde oeffnen
Loop

Fertig sind die Module, die die serielle Eingabe der relevanten Daten kontrollieren ,die Berechnung der Zykluszeit durchfuehren und den Entladeimpuls generieren....diesen Master_Impuls lege ich an dieses Modul an.
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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon edgar » Samstag 29. Mai 2010, 23:26

Schoener Monolog...
hilft mir besser zu verstehen :roll: :?:

Meine Testspulen sind definitiv zu niederohmig.
Die volle Funktion / Auslenkung ist gegeben, wenn ich mit den Strombegrenzungswiderstaenden den
benoetigten Strom einstelle. Dabei wird aktuell der Toshibachip fuer meinen Geschmack zu warm.

Also neue Spulen wickeln mit 0.20 mm Durchmesser.
Denkbar ist natuerlich auch duenneres Federblech (0.1 mm) was geringere Kraft zur Auslenkung benoetigt.
Etwas RED BULL muss her
Der Webber nimmt dem Vettel glatt den Titel weg :shock:
...und der Schumi macht ein langes Kinn ...FerrariAlonso faehrt mit einer getuneten Seifenkiste hinterher :lol:
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guidob
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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon guidob » Sonntag 30. Mai 2010, 12:41

Hallo Ed, ev kannst du den Toshiba etwas entlasten, indem du die Spulen
mit Vorwiderständen betreibst. Das sollte nicht schaden.

Pass auf, dass dein µC nächste Woche nicht schummelt und sich faul zur
Ruhe legt. :D

Gute Reise, Guido

edgar
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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon edgar » Sonntag 30. Mai 2010, 13:05

Guido,

mein Optimismus hat sich momentan an den Esstisch gesetzt.
Zu '' sophisticated '' ist die Loesung mit Stepperchopper.
Einfacher soll es sein mit einem PowerMosFET....und wenigen mOhm beim Durchschalten !
Weiterhin muessen deutlich mehr Windungen und natuerlich duennerer Draht her.

Die Loetuebeung war schoen,problemlos aber im Endeffekt nutzlos !
Nein nein es wird nicht geschummelt....das waere ein ja ein Eigentor :lol:

Kruemeltechnik ist fast so komplex wie F1, die gleich in der Tuerkei startet !

Schoenen Sonntag !

edgar
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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon edgar » Sonntag 30. Mai 2010, 21:48

Glueck muss man haben...so wie der Hamilton..der es natuerlich verdient hat endlich zu gewinnen.
...dagegen steht der arme Vettel jetzt da wie ein nasser Hund .....

und so denkt jeder (hoffentlich) ueber die eigenen Fehler nach.

So meine ich, dass ich evtl. eine andere Spulengeometrie benoetige. Sie sollte laenger sein...wie die eines
Solenoids was aber in meinem Fall problematisch ist weil meine Magneten eine kreisfoermige Bewegung ausfuehren.
Ich konnte heute bei reduziertem Strom und wenig Waermeentwicklung eine fast ausreichende Auslenkung erreichen.
Trotzdem verdient diese Anwendung keine derart komplexe Ansteuerung.

Guido, du hast einen Widerstand in der Leitung empfohlen; was fuer einen Vorteil bringt dieser ?

Ich brauche eigentlich nur einen strombegrenzten Transistor. Das habe ich bisher erfolgreich mit einem kleinen Emitterwiderstand gemacht.Sein Spannungsabfall schaltet einen kleinen Transistor, der die Basissteuerspannung abwuergen kann sobald der Strom zu gross wird. Das ist praktisch eine Kurzschluss_sicherung wobei eine Diode an der Spule jetzt nicht fehlen sollte.
Was bleiben noch fuer Moeglichkeiten ?
NATUERLICH ein groesserer Magnet ! Anstatt des zierlichen 3x2 (fuer meine Hallsensoren) bzw 6x6mm (Wunschtraum) koennte ich auch zurueck zu den 10x10mm ...mit denen ich die ersten erfolgreichen Experimente gemacht hatte ....bei bescheidener Stromgroesse.
Muss an den Esstisch ! :D

guidob
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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon guidob » Sonntag 30. Mai 2010, 23:48

Hi Ed, kein Red-Bull an die Magnete, das haut einen manchmal von der Piste. :mrgreen:

Eine längere Spule bringt vermutlich nichts, eher im Gegenteil. Da helfen nur mehr
Windungen. Der Vorwiderstand würde einfach Leistuing verpulvern, die dann nicht
mehr am Treiber anfällt. Schaden würde er nicht.

Eine klassische NPN-Stromquelle strebt dir also vor? Sicher leichter zu handhaben als
PWM Strom gibt es sicher zur Genüge.

Gruß, Guido

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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon edgar » Montag 31. Mai 2010, 00:22

Hallo Guido,

nein, bin kein RedBull Kunde.
Der Gedanke mit der LANGEN Spule ergibt sich aus folgendem Grund: Ich muss WEG fahren. Der Eisen /Magnetkern Wird in das Spuleninnere (Zentrum) gezogen. Ist der VentilRuhepunkt weit vom Spulenzentrum entfernt und die Spule kurz so ist die magnetische Wirkung gering. Eine Lange Spule hat ein Magnetfeld, das den Permanentmagnet in seinZentrum ziehen kann ,
da er seinen Ruhepunkt schon fast in der Spule hat und folglich schon vom E_Magnetfel angegriffen werden kann.

Ich muesste mal wieder ein Physikbuch an der richtigen Seite aufschlagen :lol: oder gar Google fragen :roll:
Jetzt noch schnell mein Skype USB Phone testen.

Habe vorher mit 10x10 mm Magneten und von Hand gefuehrten Spule bei geringem Strom getestet: 5 mm Auslenkung !
Ich werde 3-4 Naechte darueber schlafen und dann entscheiden...vielleicht gibt es Alternativen.
Wie funktionieren eigentlich die Digitalanzeigen die man an Tankstellen sehen kann /konnte. Da bewegen sich Lamellen BLITZSCHNELL ! daaas waere was fuer mich. Sehr schnell ...ein Aspekt, der mir gefaellt !

Ciao, schoenen START in die neue Woche !

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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon rdek » Montag 31. Mai 2010, 11:57

Hallo Ed,

deine Überlegung ist nur bei Weicheisenkernen sinnvoll. Da entsteht eine Kraft nur im inhomogenen Teil außerhalb der Spule in Richtung Spulenmitte und der Kern darf die Spule nicht wieder verlassen (sonst heben sich die Kräfte auf).

Einen Permanentmagneten ziehst du nicht in die Spule, du ziehst ihn durch die Spule ( wechsel einfach mal die Polarität :P ).
außerhalb der Spule und des Magneten wird das Feld schnell schwächer. Effektiv ist also nur der Bereich, wo der Magnet in der Spule ist.
Damit die Spule effektiv genutzt wird: Kurze Spule, langer Magnet. -> die Spule ist immer 'voll von Magnet'
Bei Lautsprechern spricht man da von Unterhang- und Überhangspule.

Tankstellenanzeigen haben glaube ich kleine magnetische Zylinder mit Aufdruck, bin mir aber nicht ganz sicher.

Grüße Felix
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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon edgar » Montag 31. Mai 2010, 19:11

Ich danke dir Felix.

werde eine kurze Spule bauen und testen !
Die Tankstellendisplays arbeiten glaube ich bistabil, was fuer mich von Vorteil waere :D

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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon guidob » Montag 31. Mai 2010, 19:52

Tja Ed, probiere ruhig mal eine längere Spule. Wie Felix schon schrieb, ist
in der Mitte die Feldstärke maximal, da gibt es also am meisten Kraft.
Andererseits brauchst du die max. Kraft am Ende der Auslenkung, weil Mr.
Hook dagegen hält. Dann sollte wohl der Bewegungsendpunkt ziemlich in
der Mitte der Spule sein.

Grüße, Guido

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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon Dianu » Montag 31. Mai 2010, 20:50

Liebe Gruesse
Dianu

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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon guidob » Montag 31. Mai 2010, 22:04

Hallo Rudo, hatte schon Angst, die Klappe hat dich erwischt. :D

Ed hat doch schon gechrieben, dass alles ferromagnetische durch
den Neodym-Magnet so stark angezogen wird, dass es keine Spule
mehr braucht aber auch keine Öffnung mehr gibt. :(

Gruß, Guido

rdek
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Re: ElektroMECHANIK : Feder bewegen

Beitragvon rdek » Montag 31. Mai 2010, 23:48

Hallo Ed,

in der Tankstellenanzeige reicht wohl schon die Reibung, um die Walze am Ort zu halten (wenn es denn so funktioniert 8) ).

Ich hatte es weiter oben schonmal geschrieben. Nimm ein Stück dünnes Blech/Ferrit am Ende.
Ggf. mit Abstandshalter, damit das Anzugsmoment nicht zu groß ist und du mit einer Polaritätsumkehr den Magnet auch wieder weg bekommst.
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