Platinenbohrer

Mechanische Aspekte in der E-Technik
guidob
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Re: Platinenbohrer

Beitragvon guidob » Freitag 27. August 2010, 18:53

Naja, der Kühlkörper ist ein durchgesägter Prozessorkühler. Dürfte mit den vielen Rippen aber
recht effektiv sein und praktisch lageunabghängig.

Die Lötnägel bleiben! Zunächst wird per Steckschuh kontaktiert und wenn alles klappt, werden
die Steckschuhe angelötet und verschrumpft.

Der Highsideswitch ist ein BTS426. Nennstrom 7 A, Sicherungsfunktion bei 16 A. Der ist aber
vermutlich mittlerweile obsolet.

Zum Glück ist für die Bohrmaschine die Platinengröße nicht wichtig, sonst würde sich ein
Selbstbau sicher nicht lohnen.

Rudo mit der Flex am Gartentor! :mrgreen: Da muss M. fotografieren.

Grüße, Guido

edgar
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Re: Platinenbohrer

Beitragvon edgar » Freitag 27. August 2010, 18:59

Loetnaegel sind ''baehh'' LOL

Klar Rudo ,Abwechslung muss sein ! habe mir gerade meine Mikroschaltung angeschaut...das ist doch unerhoert was die da alles um den A4983 herum gebaut haben.. :!:

Guido schau dir den High_side Schalter an wie der VERZOEGERT...nett gemacht ! Schaltest du nach deinem Zeitplan oder geht es auch bei dir ''automatisch'' ?

Das chipchen macht mich verrueckt... :lol: :shock: :lol: es kann 1/16 Schritt...2A....natuerlich bei Temperaturen, die dein Fingerfleisch zur Bratwurst werden laesst....alles im zulaessigen Temp.bereich :D

Da ist Rudos Gartentorverbreiterung eine ruhigere Veranstaltung . Das 'Gartentoerle' (schwaebisch) ist schon OK mit den Metall_Koepfen ? Kommen schon die Leute,die mal gerne daran drehen wollen ?
Drehen ? Habe in den Bergen eine Wasserkraftanlage aus dem Jahr 1932 besichtigt; eine 200 mm Achse hatte der Generator, dessen Vibrationen den Berg :lol: wackeln lassen....welches Glueck , dass unser Strom hier direkt aus meinen Skigebieten kommt ...eine beruhigende Situation...kein Black-out

Generatore.jpg


Tubo_Acqua.jpg


Siehst du meinen mikrigen Schatten ? neben dem Rohr ? da wird auch der Wasser_Druck gemessen....
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guidob
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Re: Platinenbohrer

Beitragvon guidob » Freitag 27. August 2010, 20:27

Jo, das war noch Qualität. Hält ein paar Jahre.

Verzögerung erkenne ich an dem Switch nicht. Auch kann er ohne Kühlmaßnahmen nur 1 A.
Oder habe ich die falsche Seite erwischt? Ist schon irre klein, aber für meine Ansprüche
hätte ich doch noch eine Zusatzplatine gebraucht und Platz habe ich ja genug. Der Preis! Ich
habe allein für einen Toshiba mehr als die Hälfte bezahlt. :oops:

Ich kann alles einzeln mit dem µC schalten, dank PLCC44 mangelt es mir nicht an Pins.
Allerdings muss ich noch PNP-Transistoren zur Ansteuerung der Optokoppler einplanen,
sonst ist der 51er am Limit. Dank SMD ist das ja aber kein Problem.

Grüße und guten Appetit, Guido

P.S. Ed: Mit dem Wetter gabt ihr wirklich Glück, habe gerade gesehen, dass es die feuchte
Kaltluft, die wir hier haben, nicht über die Alpen packt. Im Norden ist hier mal wieder Land unter.

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Re: Platinenbohrer

Beitragvon Dianu » Freitag 27. August 2010, 21:50

guidob hat geschrieben:... Ich
habe allein für einen Toshiba mehr als die Hälfte bezahlt. :oops: ...

Was, so teuer sind die? - Das macht die kleine fertige Platine ja noch interessanter!
Liebe Gruesse
Dianu

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Re: Platinenbohrer

Beitragvon edgar » Freitag 27. August 2010, 22:42

Na ja zwischen Guidos Werk / Bauteilen und dem Polulollofix ist eine Welt Unterschied.
Wenn bei dem ''Spielzeug'' 2 A angegeben ist, dann heisst das hoechstens,dass das fuer wenige Sekunden ertragen werden kann.
Bei Dauerlauf glueht einem das Ding unter dem Motor weg. Ich setze es fuer 500 mA Motoerchen ein....die teilweise keine echte Last 'tragen' (die Dosierschnecke sieht Last nur wenn das Granulat 'klemmt'') einen Kuehlkoerper koennte man Kleben.

Vielleicht schaffe ich es zum WE ein Motoerchen zu steppern.

Guido, hast du dir die High_Side_Schaltung angeschaut ? ...TR + Zenerdiode am Pluspol des Elkos ?
....nur so zur Info....Du hast ja sowieso alles direkt steuerbar.

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Re: Platinenbohrer

Beitragvon guidob » Samstag 28. August 2010, 00:32

Tja, die TB6560 haben beim Segor 8,50 Eur netto gekostet. Na gut, sie können auch 2,5 A. Aber
grundsätzlich ist Eds Fund preislich sicher nicht zu unterbieten.

Aber Zeitverzögerung erkenne ich immer noch nicht. :oops: Die Diode ist eine Schottky in
Durchlassrichtung. Ich vermute aber mal, dass die Schaltung erprobt ist. Negativ finde ich noch
den Trimmer zur Einstellung des max. Stroms. Der macht früher oder später Probleme, kann ja
aber leicht durch feste Widerstände ersetzt werden.

Ich habe jetzt mit einer freien Verdrahtung zum Test angefangen, Wahnsinn wieviel Zeit das
fordert. Gibt ein schönes Bildchen, demnächst. :D

Grüße, Guido

edgar
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Re: Platinenbohrer

Beitragvon edgar » Samstag 28. August 2010, 08:38

Sorry Guido...

dass ich dir auf den Wecker gehe.
Irgendwie am spaeten Abend mit der fixen Idee der getimten Einschaltsequenz habe ich da etwas gesehen ..... ?????
Ob die Schaltsymbole korrekt sind ?
Was soll der TR ueberhaupt ? Kannst du mir das erklaeren ?

Was den Trimmer angeht kann man extern eine Ref Spg einspeisen. Wir bauen den 'stromgerechten' shunt ein.....Pololu macht es ueber REF.
Ich habe den Eindruck dass diese Leute irgendwie aus Tamyia hervorgehen....machen einen guten Eindruck und sind sehr fleissig :lol:

Schoenen Samstag !

guidob
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Re: Platinenbohrer

Beitragvon guidob » Samstag 28. August 2010, 12:30

Hallo Ed,

ich kapiere es auch nicht recht. Entweder soll das ein rafinierter Verpolschutz sein, oder es ist nicht
ein einfacher Mosfet. Der P-Kanal mit Source am Ausgang macht sonst nicht viel Sinn.

Allseits schönes Wochenende, Guido

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Re: Platinenbohrer

Beitragvon guidob » Sonntag 29. August 2010, 00:26

Jetzt kann ich Testen. Der Verhau steht erstmal. Was man dafür Zeit benötigt, ich weiß schon,
warum ich lieber gleich Platinen entwerfe. Morgen muss ich mal Codeschnipsel für den C515
unten suchen, der hat ein Monitorprogramm (Nili-Pascal :D ) drauf und spricht über die serielle
mit mir. Keine Ahnung mehr, wo ich das Testprogramm hinorgen muss, aber ich habe ja alte
Beispiele :) .

Grüße, Guido
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Re: Platinenbohrer

Beitragvon edgar » Sonntag 29. August 2010, 08:17

Ein VERHAU,

das ist auch ein Wort,das ich nicht in meinem taeglichen Wortschatz habe ....dem Klang nach kann ich mir aber vorstellen
was das bedeuten soll. Durch die Transistoren ist die Sache schon zeitraubend und vielleicht sogar wackelig :shock:
Aber das ist ja nur der erste grosse Schritt.

Auf deiner Stepperplatine muesste eigentlich noch viel Platz uebrig sein....oder muessen die Transistoren in naechster Naehe des PROZESSORS leben?...was wohl besser ist.

Ich bin gestern nicht ueber den Ansatz einer Stepper_Rampe hinausgekommen.Ob ichs heute schaffe ?
Muss mich noch etwas vorbereiten...morgen gehts 2 Tage 400km suedlich...dorthin ,wo gerne Wildschwein gegessen wird oder wo die Pasta mit WildschweineRAGU' duftet.Region UMBRIEN . Da ist die Arbeit Nebensache :lol:
Vorerst habe ich den Sonntag mit frischen suessen Trauben eingeweiht.
Interessant ist dabei, dass ich genau feststellen kann wo die suessesten Trauben herkommen.
Das werde ich im Kopf bewahren und beim SCHNEIDEN der Reben beruecksichtigen....etwas Gluecksache wird eingerechnet :D

Ciao, buona domenica !

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Re: Platinenbohrer

Beitragvon Dianu » Sonntag 29. August 2010, 09:41

Hallo,
mit Monitorprogrammen kenne ich mich gar nicht aus. Fuer den C515 hatten wir einen teuren Emulator(Metaice), der war auch ueber die ser. Schnittstelle mit dem Entwicklungs-PC verbunden. Das Spiel war nicht nur teuer sondern auch noch tierisch langsam, das machte gar keinen Spass. Dann durfte ich in den RomEm (Epromsimulator) investieren, dieser war ueber die parallele Schnittstelle angebunden, und das auch noch mit max. moeglicher Geschwindigkeit (mit intelligenter Fehlerkorrektur) - und diese Technik war mein Ding. Damit kannste im Ernstfall jede neu programmierte Zeile sofort ausprobieren. Als Rueckmeldung benutze ich meist ein LCD mit I2C. Die Routinen dafuer werden als fertige Module vom Linker mit eingebunden. :)
Liebe Gruesse

Dianu

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Re: Platinenbohrer

Beitragvon guidob » Sonntag 29. August 2010, 12:53

Moin,

so sieht das mit dem Monitor im Terminal aus. Ich kann das Testprogram ins RAM laden und starten
und mit Reset geht es zurück in den Monitor. Falls etwas nicht stimmen sollte, was eigentlich ja nicht
vorkommt, kann ich aus dem Monitor das RAM inspizieren und nachsehen, was hakt.

Nur Interrupts kann ich so nicht nutzen, aber für einen schnellen Test reichts. Falls ich Interrupts auch
testen möchte, müsste ich nach dem Laden des Testprograms den Speicher ummappen, was mit
Dipswitches sogar geht. Habe ich aber noch nie gemacht.

Grüße, Guido
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Re: Platinenbohrer

Beitragvon Dianu » Sonntag 29. August 2010, 15:08

Ohne Interrupts wuerde bei mir gar nichts laufen, da Timer0 so alle Systemzeiten erzeugt.
Fuer alte Projekte benutze ich aktuell noch den WICE-4, der hat schon usb.
Falls der mal ausfaellt, liegen hier noch rum: PEPS-III (parallel), Liliput (RS232) und ururalt Fa. GWI mit ISA-bus Karte und Dos-PC.
Ich vermute mal, das alles kann man nicht unter Linux nutzen?
Liebe Gruesse

Dianu

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Re: Platinenbohrer

Beitragvon guidob » Sonntag 29. August 2010, 15:54

Könnte man sicher unter Linux nutzen (z.B. mit Dosbox), würde mir aber nichts nutzen. Ich verwende
die ser. Schnittstelle ja im Test auch zur Ein- und Ausgabe. Sonst bräuchte ich auch noch ein Display,
Taster und solches Gedöns. Auch wären die Kabel der Emulatoren für mich zu kurz.

Da verzichte ich in der Testphase lieber auf Interrupts und machen das Timing trotzdem mit Timer. :D

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Re: Platinenbohrer

Beitragvon edgar » Sonntag 29. August 2010, 18:36

Monitor,

das ist etwas aelteres ...da hatte Elektor mal soon Ding.
Die heutigen FlashTypen verlangen solche Dinge nicht mehr....bringen ja auch fast nix :oops:
Ueberhaupt hasse ich jegliche Ueberfluessigkeit sei es beim Programmieren sei es beim Testen.
I reduce to the max...smart ( advertising )

Und so bin auch ich beim Verhau.. :D ..sogar mit dem Nano_DSO dran, der sich seeehr gut am Tisch eignet.
Die Miniplatine fuehrt schon die Rampe aus....(sogar mit frequenzabhaengiger Vibration) im Vollschritt brauchbar.
Habe den Stromtrimmer verstellt (am DSO ueberwacht) scheint zu funktionieren. Arbeite mit Spannungen bis 14 Volt
Vielleich faengt das Platinchen erst bei 24Volt an richtig zu spielen....werde ich noch erleben.

Der Toshiba mit seinen '' nur '' 1,8 A scheint mir absolut eine ganz andere Klasse zu sein. (bisher) kein Vergleich :!:
Guidos TB ist noch eine Klasse hoeher....

Aber wehe zu frueh zu urteilen oder gar zu verurteilen :lol:
Auf! lass ihn drehen ..... in alle Richtungen :D

Hier mein Verhau ... auf der Suche nach Know_How
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Re: Platinenbohrer

Beitragvon guidob » Sonntag 29. August 2010, 19:41

Es ist bei dir irgendwie aufgeräumter. :lol: Weil du halt alles schön auf Lochraster lötest und nicht
frei verdrahtest.

Klar, letztendlich übernimmt die Steuerung ja ein T89C51CC01, der wird dann mit Flip im System
programmiert. Ich will nur erst schnell die Steppertreiber testen, wenn ich später zwei nicht
richtig funktionierende Platine zusammenstöpsel, wird die Fehlersuche aufwendiger.

Gruß, Guido

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Re: Platinenbohrer

Beitragvon Dianu » Sonntag 29. August 2010, 23:45

Ja, die schoenen Farbdisplays sind jetzt Stand der Technik und kosten nicht mehr extra Geld! Aber trotzdem haenge ich (aus Bequemlichkeit) erst dann ein Scope dran, wenn etwas Nicht funzt. Vllt. sollte man da jetzt so langsam umdenken...
Die Lochrasterplatten haben mir oft viel unliebsame bzw. langweilige Arbeit bereitet - deshalb Hochachtung vor Ed, dass er sich immer noch recht freiwillig dafuer hergibt :)
Liebe Gruesse

Dianu

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Re: Platinenbohrer

Beitragvon guidob » Montag 30. August 2010, 00:06

Jojo, es ist die Konzentration. Die fehlt uns jungen Hupfern halt und deshalb machen wir mit
Lochraster viele Fehler. :D

Scope habe ich auch gebraucht, deshalb brauche ich ja die lange Verbindung zum PC. Aber
jetzt steppt der Stepper, noch nicht ganz sauber, kann aber auch am Motor liegen.

Zwei Fehler mussten noch beseitigt werden, einmal ein Kurzschluss eines 0805-Widerstandes
mit einer durchgeführten Leiterbahn. Da muss mir noch was einfallen, wie ich die Folie für den
Lötstop besser platziert bekomme. Auch war der Kollektorwiderstand für den 6N136 mit 2k7 zu
klein, die minimale Ausgangsspannung ging nur auf 2 V. Mit 4k7 klappt es.

Jetzt werde ich erstmal die zweite Platine bestücken und ebenfalls testen. Irgendwas geht halt
immer schief.

Das Microstepping ist aber absolut der Hammer, wie ruhig das Motörchen dann läuft und eine
Reduzierung des Drehmomentes stelle ich dabei auch nicht fest. Das könnte was werden. :)

Grüße, Guido

edgar
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Re: Platinenbohrer

Beitragvon edgar » Montag 30. August 2010, 07:37

Hi,

Lochraster ? bequem und sicher....habe keine Probleme mit Fehlern...Gewohnheitssache :D
Cu_Drahtrolle oben links im Foto oben gesehen ? Die ist immer bereit ...sehr gut loetbar

Ein kleiner Stepper (oben sichtbar) ruettelt und vibriert bei gewissen Frequenzen und dann flutscht er
hinauf in samtweicher Geschwindigkeitssteigerung. Dieses Symptom scheint bei Steppern 'normal zu sein....
Mit dem Toshibachip passiert das aber nicht. Vielleicht liegt es an der Ansteuerung bzw an zu schwachen
PullUps im StepperChip.Buffern leistet ja auch bei Guido gute Dienste.
Datenblaetter etwas besser anschauen (oder beleuchten :lol: )

Schoene Woche !
& praechtige Erfolge :)

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Re: Platinenbohrer

Beitragvon rdek » Montag 30. August 2010, 23:09

Hi Ed,

das Rütteln ist im Schrittbetrieb normal und sollte im Mikroschrittbetrieb verschwinden, da das Statorfeld einem Drehfeld(Sinus) entspricht.

Befindest du dich im Schrittbetrieb an einer Stelle so gibt es eine Rückstellkraft in diese Position.
Zusammen mit der Rotomasse ergibt sich ein mechanischer Schwingkreis.
Regst du mit der Schrittgeschwindigkeit diesen Schwingkreis an, so kannst du keine Position exakt anfahren bzw. nur mit einem kleineren Moment
Meist gibt es 2 Resonanzstellen (müsste recherchieren, weshalb).

Unterhalb der Resonanzfrequenz wird jeder Schritt einzeln angefahren, darüber ergibt sich eine kontinuierliche Bewegung in eine Richtung.

Tschuldige, dass ich hier den Prof. markiere. Bitte ggf. was hinter die Löffel geben :wink:

Grüße Felix
Science is like sex: sometimes something useful comes out, but that is not the reason we are doing it.
- Richard Feynman -

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Re: Platinenbohrer

Beitragvon guidob » Dienstag 31. August 2010, 00:36

Naja, war es nicht eine elektrische und eine mechanische Resonanz? Das fällt eigentlich nur im
Leerlauf richtig auf. Wichtig ist aber keine starren Kupplungen damit zu verwenden, sonst resultiert
aus diesen Resonanzen erhöhter Verschleiß. Bei mir gehts mit Seilen voran, dann habe ich damit
wohl kaum Probleme.

Grüße, Guido

edgar
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Re: Platinenbohrer

Beitragvon edgar » Dienstag 31. August 2010, 19:30

Ob Prof oder nicht Prof...das ist uns hier wurscht :D

ich habe hier im Hotel noch verschiedene Programmvarianten als trockenuebung gebaut , simulieret und fuer fehlerfrei befunden. Mal sehen was der S_Motor davon haelt. Das ruetteln und schuetteln ist umso heftiger je hoeher die Motorspannung ist.
Aber vorerst habe ich hier noch zu tun.
Uebermorgen werde ich wohl in meinem Bastelkeller weitere Tests machen ( mit der miniSTEPPERplatine )
Die war eigentlich ueberhaupt nicht im Programm....meine Neugier war zu stark :shock:
Auch meine gruenen Froesche mit den kraeftigen Schenkeln wollen wieder Aufmerksamkeit...die im Alu
versenkten Magnete streuen mehr als die im Kunststoff versenkten. Da ist nicht das Alu schuld sondern die Lage der mobilen Magnetchen (an der Feder) So sieht es aus..
..mehr als kleine Schritte schaffe ich z Zt nicht...(mehr Arbeit als gewuenscht) :o


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