SDR - Radio

Hardware, Software, Neues etc.

Moderator: Anatec

Benutzeravatar
Anatec
Moderator
Beiträge: 180
Registriert: Sonntag 23. Januar 2005, 20:32
Wohnort: Gera
Kontaktdaten:

SDR - Radio

Beitragvon Anatec » Montag 24. Januar 2005, 16:40

Ich bin gerade dabei einen SDR Afu - Empfänger aufzubauen. Baut oder beschäftigt sich noch jemand mit dieser neuen Technik? Bin für jeden Erfahrungsaustausch offen.

Gruß Gerd H

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3601
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Re: SDR - Radio

Beitragvon Dianu » Montag 24. Januar 2005, 23:14

Anatec hat geschrieben:Ich bin gerade dabei einen SDR Afu - Empfänger aufzubauen.
Was ist das ?
Liebe Gruesse
Dianu

Benutzeravatar
Anatec
Moderator
Beiträge: 180
Registriert: Sonntag 23. Januar 2005, 20:32
Wohnort: Gera
Kontaktdaten:

Beitragvon Anatec » Dienstag 25. Januar 2005, 11:24

HF Vorstufe > Tayloe detector > Soundkarte PC

Das Herzstück des Empfängers ist ein "Tayloe detector", klingt kompliziert, isses aber nicht, besser bekannt als Viequadrantendemodulator. Der Herr Tayloe hat da eine Handytechnologie abgewandelt und allgemein zugänglich gemacht. So ein Demodulator ist praktisch in der Lage jegliche Modulationsart zu demodulieren. Es entsteht sofort ein NF Band, ähnlich einem Direktmischer. Die Weiterverarbeitung und Ausgabe der Signale übernimmt der PC. So isses möglich nur noch 20% Hardware und 80% Software zu nem Empfänger zu vereinigen. Die Schaltungen sind sehr einfach und praktisch von jedem halbwegs lötfähigen Bastler nachzubauen. Die Kosten belaufen sich auf wenige €. Das gro der Arbeit wird vom Heim PC bewerkstelligt. Die Software mit Quellkode ist frei zugänglich und alle Freeprogrammierer sind aufgerufen mit daran herumzubasteln. Der Aufbau ist modular und jeder kann nach belieben entweder analoge Baugruppen benutzen oder den PC vergewaltigen. Eine große Spielwiese also. Heute sind im Amateurfunk ne Menge digitale Verfahren bekannt und da macht es sich ganz gut, wenn das Signal schon mal im Rechner ist und damit sich der nicht langweilt kanner auch gleich die Signalverarbeitung mitrechnen. Eine recht gute Beschreibung >

http://users.pandora.be/jean.taeymans/home.html

ich werde bald meine Schaltungen veröffentlichen, damit man sehen kann wie einfach das ist.

Gruß Gerd H
Zuletzt geändert von Anatec am Sonntag 6. Februar 2005, 21:59, insgesamt 2-mal geändert.

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3601
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Beitragvon Dianu » Dienstag 25. Januar 2005, 11:38

Anatec hat geschrieben:ich werde bald meine Schaltungen veröffentlichen, damit man sehen kann wie einfach das ist.

Gruß Gerd H
au prima, hoffentlich auch in diesem Forum ;)
Liebe Gruesse

Dianu

Benutzeravatar
Anatec
Moderator
Beiträge: 180
Registriert: Sonntag 23. Januar 2005, 20:32
Wohnort: Gera
Kontaktdaten:

Beitragvon Anatec » Dienstag 25. Januar 2005, 14:03

hier der Link zur Originalwebseite von der ich meine Schaltungen habe. Wer Interesse hat, kann von mir die geänderten Layouts erhalten und wer ganz faul ist, dem kann ich auch LP's mitätzen. Wir bauen hier eh 4 Geräte parallel.

http://www.hanssummers.com/electronics/gallery/4/index.htm#ElectricDiagram

hier noch ein Bild, von den bereits fertigen Modulen. Dreie fehlen noch, die sind in ner Woch fertig, dann folgt Bild und Testbericht.

http://www.members.aol.com/de1ghp/Module.jpg

Die Gehäuse gibts für wenig Teuros bei

http://www.schubert-gehaeuse.de/prod01.htm

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3601
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Beitragvon Dianu » Dienstag 25. Januar 2005, 15:01

das sieht ja wirklich odentlich aus !
mir persoenlich fehlt noch die Leidenschaft zum funken, aber was mir an Info noch fehlt ist :
Benoetigt man eine Amateurfunk - Lizenz dazu ?
Liebe Gruesse

Dianu

Benutzeravatar
Winne
Stamm-Mitglied
Beiträge: 61
Registriert: Samstag 22. Januar 2005, 21:28
Wohnort: Klaus Vorarlberg
Kontaktdaten:

Beitragvon Winne » Dienstag 25. Januar 2005, 15:10

kann man da nicht nen Nokia oder so ausschlachten ?
Elektronic ist ein Mittel, Freude an der Kreativität zu haben,
Menschlichkeit der Sinn des Lebens.

Benutzeravatar
Anatec
Moderator
Beiträge: 180
Registriert: Sonntag 23. Januar 2005, 20:32
Wohnort: Gera
Kontaktdaten:

Beitragvon Anatec » Dienstag 25. Januar 2005, 15:40

@Dianu,
zum Empfangen brauchst du keine Lizenz, im Gegenteil je mehr zuhören oder auch sehen, da findet sich doch ab und zu mal einer der dann ne Sendelizenz anstrebt.
Die Frage ist aber insofern von Interesse, ein SDR kann reversiv arbeiten. Wenn man die vorhandenen Baugruppen umschaltet ist auch die Modulation möglich. So erhällst du dann einen Sender der vom PC gesteuert wird. Das schöne an der Sache, du kannst mit nem Oszi und nem NF Generator 90% der Schaltung testen. Den Rest hörste schon, wenn de nix hörst.

@Peter,
das ist doch das Schöne, angefangen mit nen paar OPV, so wie meine Schaltung. Dazulernen, austesten und zum Schluß die Chips aus nem UMTS Handy, lach.
Eine große Spielwiese. Allein der Steueroszillator > ein Meißner > ein mit ner Loop kontrollierter, ein echter DDS mit allem Komfort und zurück. Wie konstruiere ich die Leiterplatte, das der 74ACT163 auch seinen Maximalspeed erreicht. Wie konstruiere ich vor den Tayloe eine elektronisch steurbare selektive FET Vorstufe mit 0,7dB Eigenrauschen und nem akzeptablen Ip3, mit C-Dioden oder doch besser nen Pin Diodenabschwächer davor? Wir denken sogar über nen servogeregelten VV nach. Fragen über Fragen. Ziel ist auf jeden Fall ein Empfänger der besser Werte als ein Industriegerät bringt und 10 mal billiger ist. Wenn das alles hin haut, kommt meine neu kreierte "Star EH Antenne" drann und dann ist schon bald wieder Weihnachten..........
Habe gestern gerade einen neuen MAX Chip entdeckt, der vereinigt in sich einen Quadraturdemodulator und einen Modulator mit den dazugehörigen Addierern und ner max Frequenz von 900Mhz (Farnell 9€). Is doch genial. Nemen wir meinen jetzigen Billigdemodulator raus und bauen mal so ein Ding ein. Da ist schon der halbe Sender mit fertig und zwei Schalter sind auch eingespart. LOL
Wenn du dich beruflich mit der Materie beschäftigst, darf ich auch mal Fragen stellen wenn die Theorie hängt?

Gruß Gerd H

Benutzeravatar
Anatec
Moderator
Beiträge: 180
Registriert: Sonntag 23. Januar 2005, 20:32
Wohnort: Gera
Kontaktdaten:

Beitragvon Anatec » Dienstag 25. Januar 2005, 15:51

@Winne,
alle Chips und Bauteile des Demodulatormoduls zusammen kosten keine 5€.
Noch ein Haken, die in den Handys eingesetzten Chips haben eine untere Grenzfrequenz von ca 200MHz. Die sind für Kurzwelle nicht gut geeignet. Zumindest kann man in den Datenblättern sehen, das sich ihre Parameter unterhalb 200MHz stark verschlechtern.

Benutzeravatar
Anatec
Moderator
Beiträge: 180
Registriert: Sonntag 23. Januar 2005, 20:32
Wohnort: Gera
Kontaktdaten:

Beitragvon Anatec » Dienstag 25. Januar 2005, 19:38

@Peter,
das ist doch wunderbar. Bei mir bestehen noch einige Lücken in Bezug auf die Demodulation. In der CQ DL hat mal ein OM die Funktion des Vierquadrantendemodulators erläutert, so mit den Vektorzeigern und die Formeln dazu. Is aber nicht so einfach einem Akademiker zu folgen, der vieles vorraussetzt was man als Laienmathematiker nach 35 Jahren Schulabstinenz auch nicht mehr kennt oder nie gelernt hat. Wäre schon schön, wenn du die Worte findest, wiso und unter welchen Bedingungen der Tayloe zb FM oder "echte" Zweiseitenband AM demoduliert, bei SSB isses mir ja einigermaßen klar. Bei FM steht aber die NF nicht unbedingt in direktem Zusammenhang mit der Trägerfrequenz (zB Schmalband FM is ja nur Phasenmod). Ich kann dir ja mal den Artikel aus der CQ DL kopieren. Da hätten wir was gemeinsam auf dem Tisch liegen.
HF is für mich kein Thema, das behersche ich. Da würde ich den Vorschlag machen, das ich die Zeichnungen ins Netz stelle. Da kann man dann drüber diskutieren. Blos so zu schreiben, was wann, wie, wo bringt doch nix. Da würden wir Seiten füllen und keiner versteht den anderen. Sicher haben wir auch noch Mitleser die das auch interessiert. Ich mache als erstes mal ein deutsches Blockschaltbild fertig, da können wir uns auf einzelne Baugruppen beziehen?

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3601
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Beitragvon Dianu » Dienstag 25. Januar 2005, 19:39

Anatec hat geschrieben:@Dianu,
zum Empfangen brauchst du keine Lizenz, im Gegenteil je mehr zuhören oder auch sehen, da findet sich doch ab und zu mal einer der dann ne Sendelizenz anstrebt.
Die Frage ist aber insofern von Interesse, ein SDR kann reversiv arbeiten. Wenn man die vorhandenen Baugruppen umschaltet ist auch die Modulation möglich. So erhällst du dann einen Sender der vom PC gesteuert wird. Das schöne an der Sache, du kannst mit nem Oszi und nem NF Generator 90% der Schaltung testen. Den Rest hörste schon, wenn de nix hörst.

haste bestimmt schon erwartet : die Gretchenfrage für Funker -
wie weit kommt man mit deinen Modulen
geschätzte aber realistische min - max Entfernung :?:
Liebe Gruesse

Dianu

Benutzeravatar
Anatec
Moderator
Beiträge: 180
Registriert: Sonntag 23. Januar 2005, 20:32
Wohnort: Gera
Kontaktdaten:

Beitragvon Anatec » Dienstag 25. Januar 2005, 19:49

@Dianu
je nach Frequenz und Funkwetterlage rund um die Welt.

Benutzeravatar
Anatec
Moderator
Beiträge: 180
Registriert: Sonntag 23. Januar 2005, 20:32
Wohnort: Gera
Kontaktdaten:

Beitragvon Anatec » Dienstag 25. Januar 2005, 19:54

für Alle die's nicht wissen, auf den Kurzwellenamateurbändern kann man schon mit 1W bei günstigen Ausbreitungsbedingungen und der entsprechenden Antenne Amerika oder Sibirien erreichen bzw empfangen.

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3601
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Beitragvon Dianu » Dienstag 25. Januar 2005, 19:59

@anatec,
bei uns hier im Westerwald gibts ein paar flache Huegel, reicht aber schon fuer eine 'handyfreie Zone'.
Prinzipiell koennte ich doch nur ganz wenige Leute erreichen, die auch son Ding haben, oder ? z.B. von hier nach Leipzig oder so :mrgreen:
kann also keine Konkurrenz zum Yahoo-Chat werden, wie Winne ja schon bemerkte, (der geht auch mit Ton).
Es kann natuerlich auch ein Vorteil oder Feature sein , wenn so ein Teil
[url=http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0YXRlPTM3OTQyNTMyOTU=?~template=PCAT_AREA_S_BROWSE&glb_user_js=Y&shop=B2C&zhmmh_lfo=&zhmmh_area_kz=&product_show_id=930223&p_init_ipc=X&p_page_to_display=fromoutside&~cookies=1]
hier klicken
[/url]
(Albrecht AE 100 T beim C*)

davon auch nichts mitkriegen wuerde, auch nicht verzerrt ?
Liebe Gruesse

Dianu

Benutzeravatar
Anatec
Moderator
Beiträge: 180
Registriert: Sonntag 23. Januar 2005, 20:32
Wohnort: Gera
Kontaktdaten:

Beitragvon Anatec » Dienstag 25. Januar 2005, 21:40

schau mal da, die haben das recht gut erklärt

http://www.vbs-ddps.ch/internet/groupgst/de/home/fuhrungsunterst/telematik/wellenausbreitung.html

daraus kannst du erkennen, das Handys (ca1GHz) volkommen andere Ausbreitungsbedingungen wie Kurzwelle haben. Die können nicht über den Horizont sehen, dh auch an allen Ecken die beliebten Relaistürmchen. KW reicht leicht tausende km weit. Du darfst aber nicht vergessen, nur die Afu Frequenzbereiche sind dem Ottonormalverbraucher mit ner Afu Lizenz zugänglich. Diese Regeln hat der Staat aufgestellt und der legt auch gleich noch fest, das nicht verschlüsselt gesendet werden darf, abgesehen von zugelassenen, allgemein zugänglichen Digitalverfahren. Es gibt also keine abhörsichere Kurzwellenverbindung. Im Gegenteil, CB Funkgeräte reichen in der Regel nur einige 10 km, da ist der Kreis der Mithörer begrenzt. Wie weit die KW gerade reicht kann keiner so genau vorhersagen. Du kannst also im ungüstigsten Fall auch in Japan gehört werden. Amateurfunker gibts auf der ganzen Welt, da ist die Chance gering, nicht gehört zu werden. Sicher kann man sich ne gerade freie Frequenz im Afu Band suchen und stundenlang labern. Man darf nur nie vergessen das andere mithören.

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3601
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Beitragvon Dianu » Dienstag 25. Januar 2005, 22:39

Anatec hat geschrieben:schau mal da, die haben das recht gut erklärt

http://www.vbs-ddps.ch/internet/groupgst/de/home/fuhrungsunterst/telematik/wellenausbreitung.html

daraus kannst du erkennen, das Handys (ca1GHz) volkommen andere Ausbreitungsbedingungen wie Kurzwelle haben. Die können nicht über den Horizont sehen, dh auch an allen Ecken die beliebten Relaistürmchen. KW reicht leicht tausende km weit.
schoener Link, sicher hab ich schon mal was davon gehoert, will aber deine Muehe damit nicht schmaelern.

Du darfst aber nicht vergessen, nur die Afu Frequenzbereiche sind dem Ottonormalverbraucher mit ner Afu Lizenz zugänglich.

-> fuer Mitleser :
Hans H. Cuno DL2CH
Vorbereitung auf die Amateurfunk Lizenz Prüfung
DARC Verlag, 200 Seiten, Dez. 1998, Preis weiss ich nicht mehr
Diese Regeln hat der Staat aufgestellt und der legt auch gleich noch fest, das nicht verschlüsselt gesendet werden darf, abgesehen von zugelassenen, allgemein zugänglichen Digitalverfahren.

Nee, das wusste ich nicht !!! Da krieg ich doch einen dicken Hals !!!
Es gibt also keine abhörsichere Kurzwellenverbindung. Im Gegenteil, CB Funkgeräte reichen in der Regel nur einige 10 km, da ist der Kreis der Mithörer begrenzt. Wie weit die KW gerade reicht kann keiner so genau vorhersagen. Du kannst also im ungüstigsten Fall auch in Japan gehört werden. Amateurfunker gibts auf der ganzen Welt, da ist die Chance gering, nicht gehört zu werden. Sicher kann man sich ne gerade freie Frequenz im Afu Band suchen und stundenlang labern. Man darf nur nie vergessen das andere mithören.
ich geh jetzt mal davon aus, dass man mit dem neuen Verfahren weniger Nebensprechen-aeh -hoeren haben wird ;)
Liebe Gruesse

Dianu

Benutzeravatar
Anatec
Moderator
Beiträge: 180
Registriert: Sonntag 23. Januar 2005, 20:32
Wohnort: Gera
Kontaktdaten:

Beitragvon Anatec » Dienstag 25. Januar 2005, 22:48

@Dianu,
ich denke gerade nach, der PC steuert den Sender, aha. Mei, was sich mein PC in seiner kreativen Phase auch immer so ausdenkt........

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3601
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Beitragvon Dianu » Dienstag 25. Januar 2005, 22:51

schon alleine dieser Thread ist das ganze Forum wert 8) 8) 8)
Liebe Gruesse

Dianu

Benutzeravatar
Anatec
Moderator
Beiträge: 180
Registriert: Sonntag 23. Januar 2005, 20:32
Wohnort: Gera
Kontaktdaten:

Beitragvon Anatec » Mittwoch 26. Januar 2005, 22:41

@Peter,
ich mache mich morgen gleich mal an's kopieren. Ich habe mir noch einwenig Webspace besorgt, da kann ich so einiges hochladen. Der AOL Platz ist doch begrenzt. Ich denke, da stehen die Zeichnungen und Kopien allen zur Verfügung.

Gruß gerd H

Benutzeravatar
Anatec
Moderator
Beiträge: 180
Registriert: Sonntag 23. Januar 2005, 20:32
Wohnort: Gera
Kontaktdaten:

Beitragvon Anatec » Donnerstag 27. Januar 2005, 12:19

Man sollte die Module auch testen können. So entstand mein "Holzradio"
http://www.people.freenet.de/anatec/Netzteil.jpg
http://www.people.freenet.de/anatec/Testboard.jpg

Benutzeravatar
Anatec
Moderator
Beiträge: 180
Registriert: Sonntag 23. Januar 2005, 20:32
Wohnort: Gera
Kontaktdaten:

Beitragvon Anatec » Donnerstag 27. Januar 2005, 23:46

Das Blockschaltbild des Empfängers
http://www.people.freenet.de/anatec/Zeichnung1.jpg

Benutzeravatar
Anatec
Moderator
Beiträge: 180
Registriert: Sonntag 23. Januar 2005, 20:32
Wohnort: Gera
Kontaktdaten:

Beitragvon Anatec » Montag 31. Januar 2005, 14:36

@Peet,
Der CW Filter ist ein regelbarer Bandpass. Soll 800Hz. Wenn Tastfunk gesendet wird, kann der die Bandbreite weiter einengen. Also nur für Tastfunk von Interesse. Ja SDR, (eigentlich hat er die Bezeichnung im Mom nicht verdient) das Gerät ist fast fertig. Die nach dem Tayloe folgenden Baugruppen ersetzen nur den PC. So kann man mit verschiedenen Sorten von Quadraturdemodulatoren, HF Vorstufen und Steuer VFO's herumexperimentieren. Es ist sichergestellt, das die relevanten Baugruppen zufriedenstellend arbeiten. Anschließend kann ich die analoge NF Verarbeitung wegtrennen und den PC samt Software einfügen und mit dieser experimentieren. Ich glaube, das garantiert einen Erfolg ohne die Übersicht zu verlieren und der Lerneffekt ist größer. Im Moment habe ich nur einen freischwingenden FET Oszi dran. Der soll später mal durch echte Digifrequenz ersetzt werden. Der PC soll ja Zugriff zur Abstimmung bekommen.

MfG Gerd H

Benutzeravatar
Anatec
Moderator
Beiträge: 180
Registriert: Sonntag 23. Januar 2005, 20:32
Wohnort: Gera
Kontaktdaten:

Beitragvon Anatec » Dienstag 15. Februar 2005, 23:23

für alle die hier mitlesen.
Es geht bald weiter. Im Moment laboriere ich an nem herzgenauen 120MHz Oszillator herum, der erst mal zum testen der Schaltungen dienen soll. Später wird der dann durch einen DDS Oszillator ersetzt. Dianu hatte was über DDS gepostet und da kann man ersehen, das die ohne Softwaresteuerung nicht funktionieren. Also Stück für Stück. Wenn die Grundmodule alle arbeiten, werden sie dann langsam vom PC ersetzt. Ich denke da an einen USB Chip, einen µC oder sowas usw. Wenn die ersten Töne aus dem Gerätchen kommen ist der Anreiz weiterzubauen um so größer.

MfG Gerd H

edgar
Stamm-Mitglied
Beiträge: 6064
Registriert: Samstag 19. Februar 2005, 11:33

Beitragvon edgar » Samstag 2. April 2005, 19:13

hallo,
hier nur bekannte brueder :-)

Gerd, ich habe diese sache kurz ueberflogen.....sorry

was bringt diese technik gegenueber einem KW Amateurempfaenger in bezug auf kanaltrennung und empfangsempfindlichkeit?...uV ?
wie ist die klangqualitaet?
und,...und...

mTfg
Ed

Benutzeravatar
Anatec
Moderator
Beiträge: 180
Registriert: Sonntag 23. Januar 2005, 20:32
Wohnort: Gera
Kontaktdaten:

Beitragvon Anatec » Samstag 2. April 2005, 22:02

Hallo Ed,
schön dich auch hier zu sehen. :lol:
Ich zähle mal die Vorteile eines "echten" SDR auf. Im Mom arbeiten in meinem noch ne Menge analoge Baugruppen die eigendlich der PC ersetzt. Mir gehts aber um den Lerneffekt....

1. ca 80% weniger Materialaufwand
2. die Kanaltrennung kann Werte von 80dB erreichen
3. kein quasi SSB Demodulator, sondern ein Vierquadrantendemodulator
4. dementsprechent ist die Tonqualität sehr gut
5. Reversbetrieb
6 theoretisch kann so ein SDR jede x-beliebige Modulationsart demodulieren und auch erzeugen (macht ja die Software)

ca. 70% des Aufwands eines Transceivers werden durch einen PC ersetzt. Mit dessen Leistung und natürlich entsprechender Software steht und fällt die Qualität. Die momentan verfügbare Software ist modular und open surce, also alle Welt ist aufgerufen daran mitzuarbeiten und zu verbessern.
Der Reiz des Eigenbaus, im Laden gibts die Dinger nicht. Alle Spielarten sind möglich. Der Eine bastelt mit USB Steuerung, der Andere mit Parallelport. Einer hat ne tolle Soundkarte und beschissenen Boxen am PC. Einer hat nur ein Simpelheadset und macht alles mit Software usw usw. Einer baut in den SDR nen µC ein und steuert den über den PC an, ein anderer macht alles mit dem MAC. Kommt ja auch immer darauf an, wem welche Chips und zu welchem Preis zur Verfügung stehen. Einer nutzt tatsächlich nur den Empfangstrakt ein Anderer baut noch zwei Relais ein und ne Linearendstufe, fertig ist der 1KW Transceiver LOL

Gruß Gerd


Zurück zu „Amateurfunk“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast