Wie sieht Elektronik fuer 76 GHz aus ?

Hoch- u. Höchstfrequenztechnik

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Wie sieht Elektronik fuer 76 GHz aus ?

Beitragvon Dianu » Sonntag 30. Januar 2005, 01:52

Liebe Gruesse
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Beitragvon Anatec » Sonntag 30. Januar 2005, 10:58

@Dianu,
Das ist ein sehr schönes Beispiel, was heutzutage auf Grund der Bauteilentwicklung schon möglich ist. Leider wird dieses Gebiet den meißten Amateurfunkern verschlossen bleiben, der mechanische und präzisions- ätztechnische Aufwand ist zu hoch. Desweiteren ist der praktische Nutzeffekt gering. Es ist nur optische Ausbreitung möglich, die Parabolspiegel sind zwar klein, müssen aber sehr genau ausgerichtet werden. Es ist nur eine verabredete Zweipunktübertragung möglich. Diese hohen Frequenzen sind wohl eher was für die Glasfaserübertragung mit ihrer enormen Bandbreite oder haben im Afu reinen Versuchscharakter. Man muß da immer einwenig den Aufwand im Verhältnis zum Nutzen betrachten.

MfG Gerd H

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Beitragvon Dianu » Sonntag 30. Januar 2005, 11:54

@ Anatec,
das ist schon (fast) alles richtig, was du da anfuehrst, bis auf eine Sache, wo ich dir einfach widersprechen muss :
Zitat :
" der mechanische und präzisions- ätztechnische Aufwand ist zu hoch."
Wenn ich mir anschaue, wieviel tausende Euro (z.B. Flug-) Modellbauer in ihre Modelle stecken, dann ist der Aufwand fuer eine geeignete Leiterplatte (49,- Euro) geradezu laecherlich klein, selbst wenn da noch ein Zuschlag für Feinstleiterbahntechnik und HF-Material drauf käme.
Ein Aluminium-Gehäuse zu fräsen würd ich, als Elektroniker, mir sogar noch zutrauen, auch das dann noch zum Vernickeln zu geben ist kein grosses Problem fuer irgendjemand.
Du siehst, was alles moeglich ist, wenn auch im Moment nicht sonderlich nuetzlich, man sollte aber trotzdem mal ueber den Tellerrand hinwegsehen ;)
Liebe Gruesse

Dianu

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Beitragvon Anatec » Sonntag 30. Januar 2005, 14:15

@Dianu,
sicher, da magst du Recht haben. Ich ging davon aus, das dem "Normaloelektroniker" keine Präzisionsfräse zu Verfügung steht und die Genauigkeit der mit PC und Drucker erstellten LP's reicht für diese Technik nicht aus. Da müßt ich das alles anfertigen lassen. Gut, beim Hobby ist der Preis nicht das Primäre. Ich habe schon einige GHz Sender gesehen, da haben sich die Amateurfunker oft mit fertigen Industriemodulen beholfen, zumindest für die höchstfrequenten Sendeendstufen. Das mit dem Tellerrand stimmt. Wissen sollte man das schon einwenig, auch wenn die praktische Anwendung momentan noch sehr beschränkt ist.

MfG Gerd

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Beitragvon DiWe » Donnerstag 29. September 2005, 14:56

Hi,
also bis 24 GHz geht es mit Abstrichen noch mit relativ normaler Technik, also löten und Teflonsubstrat. Bei 76 sollte man dann schon Bändchenbonden oder Flipchip....
Problem wäre das auch noch nicht, nur die Messtechnik wir rahr.....

Gruß Dietmar

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Beitragvon edgar » Mittwoch 16. November 2005, 20:05

Rudo,
was wolltest Du mit 76GHz transportieren?
Mit der mechanischen Seite bin ich Deiner Meinung...ist machbar...habe frueher mit StripLines (no striptease) gespielt..
Messgeraete allerdings da hat DiWe recht sind wohl nicht so leicht zu kriegen...man koennte hoechstens 'leihen'(mieten)
Jeder mm hat deutlichen Einfluss auf das Resultat..und man tappt
schon etwas im Dunkeln... :shock:
gruss

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Beitragvon Dianu » Mittwoch 16. November 2005, 23:09

edgar hat geschrieben:Rudo,
was wolltest Du mit 76GHz transportieren?
Ich war nur total ueberrascht, dass sowas wirklich existiert und habe deshalb den Link mit dem schoenen Bild hier manifestiert-das ist alles.
Liebe Gruesse

Dianu


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