Spektrumanalysator TEK492 - Schirmbild-Dokumentation

Hoch- u. Höchstfrequenztechnik

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Spektrumanalysator TEK492 - Schirmbild-Dokumentation

Beitragvon Dianu » Dienstag 3. Juli 2007, 00:23

Der alte (analoge) TEK492 hat zwar schon einen Mikroprozessor 'onboard', aber zur Dokumentation der Messergebnisse wird nur ein Plotter unterstuetzt (x,y, PenLift).
Da bietet sich aber heutzutage doch an, den Bildschirm (crt) mit einer Digitalkamera abzufotografieren, zumal der TEK492 auch schon eine Bild speichern kann (und es damit nicht mehr verwischen kann). Es gibt sogar schon die Einblendungen im Bildschirm mit den aktuellen Parameterwerten der Messung, aber die Parameterbezeichnungenb bzw. Zuordnungen sind nur auf den Bildschirmrahmen gedruckt und leider nicht hinterleuchtbar. Deshalb gestaltet sich die (Ab-)Fotografiererei gar nicht so einfach. Zufriedenstellende Ergebnisse habe ich erst erreichen koennen, nachdem ich einen Lichttubus gebastelt habe der auch noch eine Innenbeleuchtung mit weissen LEDs bekommen musste, damit die Parameterbezeichnungen auf dem Kunstoffrahmen lesbar werden. Die Beleuchtung muss auch noch so gewaehlt werden, dass sich die LEDs nicht im Bildschirm spiegeln.
Bild
(durch Klicken aufs Bild wird vergroessert, aber Achtung: es werden dann ca. 1MB runtergeladen!)

Ein Stativgewinde fehlt mir noch, deshalb liegt die Kamera nur lose (und schief) auf dem Tubus, aber das Ergebnis ist schon vorzeigbar.
Liebe Gruesse
Dianu

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Beitragvon Anatec » Donnerstag 26. Juli 2007, 22:29

Ein TEK ist und bleibt was handfestes. Die Entwickler von Tektronix haben's seit Jahrzehnten drauf und das ist ganz einfach nicht von der Hand zu weisen. Das ist übrigens für den Elektroniker der Eastside eine echte Verbesserung, ein Gewinn. Der Oszillographenbau der DDR war nur schwach entwickelt. Die wirklich hochwertigen Geräte kamen im Rahmen der soz. Integration aus der SU. Die hatten auch tolle Geräte. Man konnte sich die jedes Jahr auf der Leipziger Messe anschauen, kaufen, unbezahlbar............für den Hobbyisten. Gebrauchtgeräte gabs nicht. Die wurden bis zum letzen Atemzug am Leben erhalten. Logisch, bei den Preisen und knappen Ersatzteilen. Eine russische Vierstrahl- Rechteckröhre war Goldstaub.

73 Gerd H

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Beitragvon Dianu » Freitag 27. Juli 2007, 00:46

Ja, Gerd, diese Denke, dass das Individuum nichts wert ist ohne die Gemeinschaft und folgedessen in der Hauptsache auch nur fuer gemeinschaftliche Einrichtungen produziert zu werden braucht, schwirrt noch ueberall in D und woanders rum.

Am Tubus hat sich bisher noch nichts getan ausser der Tatsache, dass ich diesen jetzt waagerecht betreiben will und ich mir einen Halter und ein Tischstativ besorgen muss. Das Tischstativ ist schon da, aber es ist 5cm zu kurz.

Anbei mal ein Bild vom gebastelten Tubus. Das Material besteht aus 4mm Sperrholzplatten (ehemals DIN A3), aus der Malplattensammlung meiner Frau gemaust.
Innen ist mit Gesso schwarz gepinselt. Die LEDs werden von aussen versorgt (Labornetzteil).

Bild
Liebe Gruesse

Dianu


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