DDS Generator 0 - 10 MHz

Hoch- u. Höchstfrequenztechnik

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Beitragvon Dianu » Mittwoch 23. Januar 2008, 21:56

ja, ich war auch gerade essen.
Einen Tip schon mal vorab, wegen des Rechtecks: lies mal das Kleingedruckte im Datenblatt. Der interne Komparator hat eine untere Grenzfrequenz, die dir gar nicht passen wird.
Gestern habe ich mal bei AD vorbeigesurft - fuer Rechteck gibts bessere Typen - Nummer habe ich schon wieder vergessen - ich suche noch mal.

Nachtrag: AD5932 koennte gehen(?), hat gleich e. Spannungsausgang.

Wegen des Cu mit Kleber: neulich ist mir etwas derartiges ueberm Weg gelaufen, es ist aber nur eine schmale Cu-Bahn auf Rolle, z.B. f. Reparaturen. Getestet habe ich es noch nicht.
Liebe Gruesse
Dianu

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Beitragvon Anatec » Mittwoch 23. Januar 2008, 22:42

Uns warum die Bahnen kleben? Das herstellen einer Leiterplatte ist nicht das Problem. Ich habe gestern einen Artikel über kleben statt löten gelesen. Das ist mir sympatisch.
Übrigens, mein guter alter Canon i550 hat nach 5 Jahren treuem Leiterplattendruch die Hufe hochgerissen. Nun wird er in Ehren beerdigt und ein PIXMA 4500 ist geordert. Ich denke, mit dem sind dann auch 3 mil kein großes Thema mehr. Wenn ihr es nicht stundeneilig habt, könnt ihr mir eure Layouts schicken und ich mache euch die Platten mit. Binn in letzter Zeit eh nur noch am Platten herstellen. PCB Pool lohnt nicht, da das alles Unikate sind. Ich denke, mit dem neuen Drucker kommen dann auch solche Pindurchführungen wie bei Dianus Platte richtig. Der Druck war auch auf einem alten ausgeleierten PIXMA iP 3500 gemacht, da meine Farben (mein Drucker) versagten.

73 Gerd H

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Beitragvon edgar » Mittwoch 23. Januar 2008, 22:55

Rudo,

ich habe bei RS-Components in Milano mitgenommen was vorraetig war...und Datenblaetter schaue ich mir spaeter an. Warum ? Weil ich den Comparator meines C8051F300 studieren will. Den hatte ich total gesnobbt...aber nachdem Winne gestern die gute Idee hatte doch ''meine Kruemelgeschichte'' mit Analogkomparator anstatt mit AD/ Wandler zu machen...habe ich nun die Seiten 48-53 in der Hand.

Und so bin ich gerade hin und her gerissen zwischen verschiedenen Aktivitaeten. Glaube ich rufe Frauchen....
Wir haben ein herrliches gemeinsames Bettchen :lol: :D

Dank fuer die Infos...gilt das auch fuer Dreieck / Sinus ?

Ciao

edgar
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Beitragvon edgar » Mittwoch 23. Januar 2008, 23:08

Ja hallo Gerd,
sehe gerade dass du auch auf diesem edlen Kanal bist.
Dein Angebot ist gewiss interessant und ich werde mich bestimmt irgendwie 'revanchieren' :D

Hast Du im anderen Forum gesehen was ich heute frueh geschrieben habe ? Die Ignorierfunktion ist optimal....denn jeder sucht sich doch seine Gespraechspartner frei aus.
Gutes Gelingen !
Gruss

PS es ist moeglich,dass ich gegen Ostern durch Berlin ,Dresden und Wittenberg schlendern werde. :)

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Beitragvon Dianu » Mittwoch 23. Januar 2008, 23:13

Ed,
waehrend meiner Entwicklung gabs nur ein priliminary Datenblatt und das hat nur 19 Seiten. Auf S. 9 gibts ein Kapitel (nur Text) "Comparator"
f muss > 3MHz sein.
Dreieck geht bis null runter. Ich brauchte auch Rechteck und habe e. externen Komp. genommen, LT1016
Liebe Gruesse

Dianu

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Beitragvon Anatec » Mittwoch 23. Januar 2008, 23:54

Der AD9833 kann Rechtecke erzeugen. Lediglich die Formel zur Berechnung der Frequenz ist eine andere. Der AD erzeugt intern eine Treppe für den SinusRom. Dies Frequenz ist also höher als die tatsächliche Sinus. Die Rechtecke entstehen aus diesem Haupttakt geteilt durch zwei. Die DAC des AD ist ein 10 bit Teil. Das bedeutet, da der AD9833 bis ca 0,1 Hz Sinus herunter kann liegt die niedrigste Recheckfrequent um den Faktor 1024 aber geteilt durch 2 höher. Also kann er in etwa 50 Hz min Rechtecke erzeugen. Man sollte aber nicht vergessen, die Formeln beziehen sich auf einen 25MHz Takt. Wenn ich den verlangsame, geht er bedeutend niedriger, mit Einbuße seiner maximalen Grenzfrequenz von 12,5 MHzfür Sinusbetrieb. Der Chip enhält keinerlei Kondensatoren, die irgendwo die Frequenz beschneiden. Also, für reinen Rechteckbetrieb muß man lediglich den Muttergenerator verlangsamen.

73 Gerd H

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Beitragvon edgar » Sonntag 27. Januar 2008, 10:27

Danke Gerd

Tipp gespeichert.

ciao

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Beitragvon edgar » Dienstag 5. Februar 2008, 11:20

Hallo GerdH,Rudo,

Fuer mein 10-10000 Hz Generatormodul habe ich
endlich bei Farnell den 9833 gefunden, sogar mit Zubehoer: eine Miniadapterplatine MSOP -->DIL (von RothElektronik Typ RE904)
Das erleichtert alles...und kurz in das 'rote' TestProgramm reingeschaut:

' errechnen des Datenwortes
Private Sub Formel_1()
Var1 = (Text1.Text * 268435456 * 1000) / 25000000
End Sub

Das ist fuer 1kHz richtig ?....da ich kein HyperGenauigkeitsFan bin und da ich mich mit einem *Promille :roll: schon gluecklich nenne habe ich ganz einfach die Formel drastisch 'gekuerzt'.

Mein Quarzoszillator macht 4000000 Hz ...(muss / darf man glauben...sonst ist eh alle genauste Rechnerei umsonst! :wink: )

so wird obige Formel mikrokontrollergerecht :

f= (n*400)/26843

wobei bei 10kHz Ausgangsfrequenz sich ein n=671075 ergibt.

Mit simplen 32bit geteilt durch 16bit Routinen komme ich da schnell zum Ziel.
Ein Hz hat eine Wertigkeit von 67(,1) Punkten.
Zehn Hz haben eine Wertigkeit von 671 Punkten....
Zehntausend Hz............................671000 Punkten.

Der Fehler der hier auftritt ist wenig mehr als 1Hz !!auf 10000.
Also fuer Industriezwecke voll ausreichend....und sehr linear !

Am Ende soll ein beliebiger(numerischer) Sollwert als Frequenz ausgegeben werden.

Sobald ich die Teile in der Hand habe werde ich sehen wie der Ausgang zu behandeln ist ...ob das zu verstaerkende Sinussignal +Komparator....oder das direkte Rechtecksignal brauchbar ist.
Gruss

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Beitragvon Dianu » Dienstag 5. Februar 2008, 12:47

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht: im Mai sinds fuenf Jahre her, dass ich die SW geschrieben habe.
Ed, ich habe es gerade im Programmkommentar nachgesehen, beim 9834 habe ich mir damals notiert (ist vllt. beim 9833 auch so):

Code: Alles auswählen

*  f(out) = f(MCLK) / 2E28 x FREQREG  x  2 PI / 4096 x PHASEREG          *

f(MCLK) ist dein Quarzoszillator.
Liebe Gruesse

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Beitragvon edgar » Dienstag 5. Februar 2008, 13:28

Tag Rudo,

die Jahre vergehen schon bald zu DUTZENDEN ohne? dass man es merkt.
Gluecklicherweise haben Frauen ein tolles Gedaechtnis...sie wissen genau was vor zB 5 Jahren passiert ist & wo :)
Software ist bei mir schon nach 1 Monat vergessen...

Die Formel 'passt' ..den Phasenkram brauche ich eigentlich nicht....oder?

Danke

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Beitragvon Anatec » Dienstag 5. Februar 2008, 15:10

Hi Ed,
hier kannst du deine Berechnungen überprüfen :idea:
http://designtools.analog.com/dtDDSWeb/ ... art=AD9833

73 Gerd H

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Beitragvon Dianu » Dienstag 5. Februar 2008, 15:43

@Gerd,
schoener Link:-)
@Ed,
Phase brauchte ich auch nicht, die musste aber wahrscheinlich mitsenden.
Ich geb dir mal ein Stueckchen code, vllt. hilft es. (Achtung: ich hatte damals zwei von den 9834 verwurstet, dieser einfachere machte nur Festfrequenzen. Meine Datentreiber invertieren!!)
F1 = Frequenzwert
shl(x,4) heisst shift links um 4 bit - helau-alaaf

Code: Alles auswählen

TRANSWERT = shl(F1,4);        /* 10 Bit von F1 in den ersten Transwert  */
TRANSWERT = TRANSWERT and 0011$1111$1111$0000b; /* nur 10 Bit Daten !!  */
TRANSWERT = TRANSWERT or  0100$0000$0000$0111b;
TRANSWERT = not TRANSWERT;    /* Treiber TC426 invertiert !!!           */
call WRITE_9834;              /* zuerst 14 LSBs (moeglich)              */

P1  = P1 or 0000$1111b; /* schaltet auf Decoder IC18.Y8 (nicht belegt)  */
P1 = P1 and 1111$1001b; /* select F1 = IC44.15 (sync) = Low             */

TRANSWERT = shr(F1,10); /* 6 Bit Daten von F1 in den ersten Transwert ! */
TRANSWERT = TRANSWERT or 0100$0000$0000$0000b;
F1 = HB3F1;             /* Zusatzbyte (ueber dem 16-Bit-Wort) holen     */
F1 = shl(F1,6);         /* Bits von HB3F1 um 6 Bit versetzt einfuegen   */
TRANSWERT = TRANSWERT or F1;  /* zweiter Werteblock (max.14Bit) Daten   */
TRANSWERT = not TRANSWERT;    /* Treiber TC426 invertiert !!!           */
call WRITE_9834;              /* hoechste 14 MSBs Daten                 */

P1  = P1 or 0000$1111b; /* schaltet auf Decoder IC18.Y8 (nicht belegt)  */
P1 = P1 and 1111$1001b; /* select F1 = IC44.15 (sync) = Low             */

TRANSWERT = 1111$1111$1111$1111b;   /* Phasenregister 0                 */
TRANSWERT = not TRANSWERT;    /* Treiber TC426 invertiert !!!           */
call WRITE_9834;              /* zuerst 14 LSBs                         */


P1  = P1 or 0000$1111b; /* schaltet auf Decoder IC18.Y8 (nicht belegt)  */

Code: Alles auswählen

WRITE_9834: prc;     /* Achtung : Treiber TC426 invertieren !           */
   P16 = TRANS.T15;  /* Daten sind als ganzes Wort invertiert worden    */
   P17 = 1;          /* clock wurde vor den Daten schon auf high gesetzt*/
   P17 = 0;          /* clock wieder auf high (Invertierer 426 beachten)*/
   P16 = TRANS.T14;
   P17 = 1;
   P17 = 0;
   P16 = TRANS.T13;
   P17 = 1;
   P17 = 0;
   P16 = TRANS.T12;
   P17 = 1;
   P17 = 0;
   P16 = TRANS.T11;
   P17 = 1;
   P17 = 0;
   P16 = TRANS.T10;
   P17 = 1;
   P17 = 0;
   P16 = TRANS.T9;
   P17 = 1;
   P17 = 0;
   P16 = TRANS.T8;
   P17 = 1;
   P17 = 0;
   P16 = TRANS.T7;
   P17 = 1;
   P17 = 0;
   P16 = TRANS.T6;
   P17 = 1;
   P17 = 0;
   P16 = TRANS.T5;
   P17 = 1;
   P17 = 0;
   P16 = TRANS.T4;
   P17 = 1;
   P17 = 0;
   P16 = TRANS.T3;
   P17 = 1;
   P17 = 0;
   P16 = TRANS.T2;
   P17 = 1;
   P17 = 0;
   P16 = TRANS.T1;
   P17 = 1;
   P17 = 0;
   P16 = TRANS.T0;
   P17 = 1;
   P17 = 0;
end WRITE_9834;
Liebe Gruesse

Dianu

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Beitragvon Anatec » Dienstag 5. Februar 2008, 16:07

nein, die Phase muß er nicht mitsenden. Das Bit 10 (PSEL) entscheidet ob man eine Frequenz oder eine Phaseninformation sendet. Das Ist auch gut so. Man kann den Generator somit auf eine Frequenz setzen und hernach die Phase wobbeln ohne die Frequenz zu verändern. Für echte Frequenzmodulation hat der AD9833 zwei Frequenzregister Bit 11, so das er hin und herschalten kann. Um die Sache noch zu beschleunigen, kann man mit Bit 13/12 einen Betriebsmodus einstellen, das er kontinuierlich nur das MSB (Frequenz) einliest.

73 Gerd H

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Beitragvon edgar » Dienstag 5. Februar 2008, 16:21

Sehr gut,
das passt alles.
Der Link von Pfadfinder Gerdh ist echt OK.

Bringt Resultate,die mit meinen Berechnungen uebereinstimmen.
In meinem vereinfachten Fall liegt das Ergebnis um ein zehntausendstel daneben :D ...fuer einen 8-bitter suess genug 8)
ciao

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Beitragvon edgar » Freitag 14. März 2008, 21:34

Hallo DDS Fans,

schon seit einiger Zeit ''piepst'' mein 0-10000Hz Generator stabil.
Ein wirklich geniales Teil.

Angesteuert wird es nach diesem Schema:

AD9833 Waveform generator word manual tuning values:-

;// 2100 46DC 400D 8000 8000 C000 E000 2000 = 20khz
;// 2100 449C 4083 8000 8000 C000 E000 2000 = 200khz

Der MC berechnet froehlich die benoetigten Daten mittels 32bit Mathe :lol:

21 ist Reset , die Bytes danach F0 ,F1,P0,P1 und endlich Freigabe 20.

Ein Photo habe ich auch ...aber wie bekomme ich es hier herein??


Schoenes WE ...unter bluehender Fruehlingspracht ....? !

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Beitragvon Dianu » Samstag 15. März 2008, 18:06

edgar hat geschrieben:
Ein Photo habe ich auch ...aber wie bekomme ich es hier herein??


Schoenes WE ...unter bluehender Fruehlingspracht ....? !

Hallo Ed,
Glueckwunsch zu deinem neuen DDS-Baby :)

Fotos einstellen geht entweder ueber einen kostenlosen Bilderhoster wie imageshack und mit etwas Geschick kriegt man auch dessen Werbung weg 8)
oder du schickst mir die Bild-Datei(en) per email und ich schubse die dann auf meinen Webspace hoch - mir ist beides recht.
Eine Anleitung fuer den imageshack habe ich

hier geschrieben.

Der Fruehling kommt auch bei uns in Fahrt - heute habe ich meine Buchenhecke geschnitten (ca. 23m lang, fast 3m hoch u. ca. 2m tief).
Liebe Gruesse

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Beitragvon edgar » Samstag 15. März 2008, 19:52

Bild

natuerlich....
Mitte unten ls125,dann 4MHzModul,ganz rechtsunten DDS komplett.
Danach oben LM 311 auf 350mV eingestellt und Buffer cd40106

In der Mitte der WebServer ueber den die 16 x 6Byte Eingangsdaten eingebrowsert werden und oben links der 89C4051 dessen Watchdog gerade durch einen ruhigen Elko ersetzt ist.
Eine zweite gekoppelte Platine enthaelt 16 24V Optokopplereingaenge, einen DC/DC Wandler 24-->5V und zwei I2C chips 8574,die die 16 bits in den MC schaufeln.
Je nach anzahl und programmierung (0,00-80,00 rpm...0,0-8,0 ccm ) der 16 Eingaenge werden Frequenzen 0-10000 Hz ausgegeben (Rechteck)

Bild

Hast ja tuechti g'schafft
Wuensche :D erholsamen Abend

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Beitragvon Dianu » Samstag 15. März 2008, 22:23

Hallo Ed,
ich kann es nachfuehlen, wieviel Arbeit solch ein Einzelstueck macht. Vermutlich verwendest du auch Wrapdraht (Tefzel), damit es sich etwas leichter verarbeiten laesst. Ich habe mir diese Technik voellig abgewoehnt und mache den Prototyp schon gleich mit dem Eagle Layout-Editor. Da sich Prototypen sowieso immer aendern, verzichte ich auch auf den Loetstopplack und man kann dann auf der Leiterplatte leicht etwas dazu stricken oder abfraesen.
Wird aus dem Projekt ein Produkt oder bleibt es ein Einzelstueck?
Liebe Gruesse

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Beitragvon edgar » Sonntag 16. März 2008, 11:56

Tag Rudo,

mir macht es immer noch Spass wie ein Goldschmied die Filigran_draehtchen zu ziehen....das geht spielend leicht obwohl es nomaler Schaltdraht ist. Blank ist da wo du keine gruene Isolierung siehst.Die wurde im Moment abgenommen und so ist der Draht nicht oxydiert...folglich superleicht zu verloeten.Die 1000-lochplatine (in diesem Fall sogar 'NUR' Einseitig mit Kupferaugen) gibt leicht die Richtung fuer das Verdrahten an....und bei mir geht das schnell ,,,bis zur Funktion.

Fuer mich sind diese Arbeiten - ein Kunde nannte sie 'Prestigestuecke' - Lernobjekte. Wenn sie laufen...dann habe ich viel Spass gehabt ,Zufriedenheit,mehr Erfahrung...das Geld ist dagegen fast Nebensache,weil es ja nicht mein JOB ist. Und der Kunde bekommt eben genau das was er sich vorgestellt hatte und mehr...und es ist das was es auf dem Markt nicht (so) gibt.

Bild

Ich habe versucht eine andere Loesung fuer den Ethernetanschluss zu finden um bequem mit dem RJ45 Stecker von oben bzw im Schaltschrank -frontal- zu ''stecken''. Bei den vielen hohen Kabelkanaelen wuerde man seitlich nur schlecht rankommen. Das hat dann dazu gefuehrt,dass die ganze Schaltung als Sandwich -modular- in dem Gussgehaeuse gelandet ist was ich praktisch finde. Ethernet_gehaeuse_stecker sind irre gross und unpraktisch...ich habe eine von einer Anschlussdose angepasst und eine Verlaengerung gebastelt.Ein Elektriker einer Firma hatte mir ein spezielles Gummiflachband (kein klebriges Isolierband) gegeben, mit dem man Kabelenden 'veredeln kann: Man muss dieses Gummi 'strecken' und unter Zug um das Kabel binden.Nach einer gewissen Zeit kommt es zu einer Art Vulkanisierung und das Gummi wird praktisch zum Kabelmantel.
Vielleicht kennst du dieses Band....interessant...kommt aus der Elektrotechnik Transformatorstationen wo es auf gute Isolierung aller Kabel ankommt.

Bild

Insgesamt macht so eine 'anonyme' Kiste einen soliden Eindruck. Soll ja eh keiner sehen, da sie im Schaltschrank verschwindet. Vielmehr ist eine schicke HTML oder Flash Seitengestaltung wichtig...denn die kann jeder im Firmennetz sehen. Da hat die 'Kiste' sogar zweisprachig ihre Bedienungsanleitung zu bieten....wer hat das sonst ? Du kannst alle 16 Eingaenge sehen ob sie 1 oder 0 bzw gruen oder rot sind. ...also sogar eine eingebaute Diagnosefunktion.

Ob es bei Einzelstuecken bleibt ist mir egal .In diesem Fall werden es vielleicht 3 oder 5 werden...was mich eigentlich weniger reizt wegen der Zeitfrage. Habe ich sie oder habe ich sie nicht.? Ich bevorzuge immer die Abwechselung und das Unvorgesehene :shock:

So ich stoppe mal hier ....schoenen Sonntag noch (der Mercedes F1 hat ja gewonnen) Da freut sich jeder Schwoob !

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Beitragvon Dianu » Sonntag 16. März 2008, 13:53

Hallo Edgar,
au Mann, das mehr als zweimal hinzustricken empfaende ich als sehr hart.
Einer Bestueckerin kannste sowas auch nicht beauftragen. Was mich wundert ist, dass du normale Lochrasterplatten nimmst. Stimmt, die sind am variabelsten und besonders gut fuer Analogtechnik geeignet, aber haste auch schon mal welche probiert, die mehr auf ICs eingehen? Es faellt dann nicht mehr sooviel filigrane Loettechnik an, die nur ein Experte vernuenftig bewaeltigen kann. Ich habe noch ein altes Board gefunden, was drauf ist, weiss ich nicht mehr. Anbei mal Fotos von Top & Bot.
Bild
Bild

Dieses Isolierband kenne ich nicht, aber ich weiss, dass Trafobauer eine ganze Menge solcher Utensilien auf Lager haben. Wir benutzen ziemlich viel Schrumpfschlauch, alle Durchmesser sind auf Rollen vorhanden. Allerdings wird das Zeugs ziemlich hart. Um eine Leitung fexibel zu halten, muesste man Luecken lassen (oder vllt. auch diese hauchduenne Teflonband vom Klempner)
Liebe Gruesse

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Beitragvon edgar » Sonntag 16. März 2008, 18:37

hi,

neeeéé diese Platinen engen jegliche Freiheit ein.....das war zu TTL Zeiten praktisch.

So schlimm ist es aber auch nicht: mittels I2C genuegen wenige Leitungen. Klar 16 Eingaenge mit Optokoppler...da wird es schon etwas eng. Aber die MC Grundschaltung eines 89C2051 ist immer gleich.Ich arbeite meisst total ohne Schaltplan...nur die Anschluesse des Ethernettrafos da muss ich nachschauen weil ich 2 verschiedene Typen einsetze.
Schrumpfschlauch ist praktisch ,finde ich auch gut....muss aber zur rechten Zeit aufgezogen werden.

Mehr Muehe macht mir gerade die Software. alle Unterprogmodule sind fertig. 29 Seiten gedruckt....jetzt muss ich hier und da Flags setzen....damit alles logisch und funktional ablaufen kann.

Da gehoert Konzentration her....fast mehr als das was der Fruehling zulassen will :roll:

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Beitragvon Dianu » Sonntag 16. März 2008, 20:48

Hallo,
du benutzt PoE?
Nimmst du die freien Adernpaare oder lieber "Phantomeinspeisung" ?
Liebe Gruesse

Dianu

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Beitragvon edgar » Montag 17. März 2008, 00:34

Nein,

ich setze kein PoE ein. Ich versuche moeglichst auf der sicheren Seite zu fahren. Deshalb Externes Schaltnetzteil, internen DC/DC Wandler,Optokoppler, korrekte Erdung, Korrekte Abschirmung und zuletzt Metallgehaeuse. Ich habe so die Erfahrung gemacht, dass ich immer ruhig schlafen kann. Nichts ist schlimmer als die Befuerchtung,dass deine Schaltung nur bei Sonnenlicht oder Regenwetter funktioniert.

A propos Erdung und Stoerungen ,Freitag 15-03-2008 musste ich bei einer Multinationalen Fima (EX Anlage) ein Problem beseitigen,das einige Kollegen nicht loesen konnten. Da musste der 'dottore' her.
Alle Signale waren eigentlich iO aber trotzdem tauchte eine Stoerung in der Gewichtserfassung immer wieder auf. Erdung geprueft dicke gelb/gruene Kabel gezogen...nix.
Ich musste meine Maschinen elektrisch von der Erde eines Extruders trennen und habe nun das Erdpotential meines Schaltschrankes.
Auf dem Oszilloskop fand ich den Boesewicht : enegiereiche Bursts im 40KHz Takt auf der Extrudererde, die wesentlich niederohmiger ist als die meines Schaltschrankes ! Wenn ich von 'mein' spreche, dann bedeutet das 'von einer USA Firma'.
Das haette ich mir nicht einmal getraeumt verdaechtig war auch,dass man die Erdung mit dem Tester nicht messen konnte....die Bursts haben alle Tester verrueckt gemacht und Inkrementale Widerstandswerte angezeigt...irre.

Angenehmes Gefuehl wenn die Produktionsanlage korrekt laeuft !
Da wird das Basismaterial fuer moderne Brillen hergestellt....mit viel explosivem Loesungsmittel ...sehr interessante Angelegenheit.
Das war eine kleine Anlage....bei den grossen mit 1km langen Kabeln
(am persischen Golf) wird es erst richtig lustig Fehler zu finden falls Probleme auftauchen. Aber dort haben sie schon zum zweiten Mal die Initiative ergriffen und zum zweiten Mal die gleichen Fehler gemacht...
...so muss ich mal wieder zu denen und viel Reis essen :lol: hoffentlich vor der irren Sommerhitze, die man sich in unseren kuehlen europaeischen Landen nicht vorstellen kann.

Hey Rudo, hier fliessen die Worte wie eine Flut ohne Damm :D
Gruss

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Beitragvon Dianu » Montag 17. März 2008, 23:49

Ja, frueher hatte ich auch mit 19"-Rackschraenken, Bergen von Kabeln und Steckdosenleisten und dauerhaften Erdungsproblemen bzw. Stoerungen zu tun. Allerdings immer nur im Innendienst und in der Entwicklung. Beim Kunden vor Ort sieht das natuerlich noch viel schlimmer aus, da werde ich keinen Inbetriebnehmer beneiden.
Zusaetzliche dicke Erdleitungen zu ziehen hat meist nicht geholfen, die Stroeme teilen sich auch bei Milliohm-Widerstaenden auf bzw. harte Stoerspitzen lassen sich nicht kurzschliessen.
Heute habe ich mich damit vergnuegt, einen Luefter fuer die Werkstatt in die Wand zu mauern - der alte hat nach gut 20J den Geist aufgegeben. Jetzt dreht sich ein italienisches Modell - der kann sogar 5 Stufen, saugen und druecken - von Vortice. Das erste Lamellengitter musste ich schon mal reklamieren, eine Tuete mit schweren Schrauben hatte wegen schlechter Verpackung alles verbogen.
Liebe Gruesse

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Beitragvon edgar » Dienstag 18. März 2008, 23:17

Vortice ist hier bekannt fuer duennes Blech
Hoffentlich halten die Lager :roll:
bei mir in Sizilien macht ein Vortice kleine Voegel, die vom Dach/Kamin hereinfallen zu Hackfleisch;-(

Habe vorher Holger 200Km von hier getroffen...bei ihm lief Pink Floyd :D :D

Gruss+Gruss !


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