LowCost HandHeld Spektrumanalysatoren

Hoch- u. Höchstfrequenztechnik

Moderator: Anatec

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3712
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

LowCost HandHeld Spektrumanalysatoren

Beitragvon Dianu » Dienstag 6. Dezember 2005, 21:33

Ob das was taugt (zur mehr oder weniger groben Beurteilung der Groesse einer HF-Stoerstrahlung aus einem Geraet heraus) ?

http://www.elektrosmog.de/Spektrumanalysator.htm
Liebe Gruesse
Dianu

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3712
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Beitragvon Dianu » Mittwoch 7. Dezember 2005, 17:28

ich hatte an meinem Arbeitsplatz (als abhaengiger Beschaeftigter vor ca. 15J) einen Advantest SA mit separatem Mitlaufgen. bis 2GHz.
Das Zeugs wurde/wird von R&S als "LowCost" fuer 35.000DM vertickt, der R&S SA kostete damals ca. 120.000,- u. war meinem Arbeitgeber zu teuer.
Das Problem war dabei: die Einblendung der kalibrierten Grenzkurve war bei "LowCost" nicht drin :cry:
Die aktive kal. Antenne kostete 10.000,- DM, die Messkabine ...???
Wenn der Spectran wirklich die "normgerechte Grenzwertberechnung" schafft, dann ist das vielleicht sogar "brauchbar" ? (ich denke da auch an Weihnachten;))
Liebe Gruesse

Dianu

hubert

Beitragvon hubert » Mittwoch 31. Mai 2006, 02:24

gebrauchte spektrumanalysatoren und andere interessante Messgeräte gibt es bei Helmut Singer Elektronik
http://www.helmut-singer.de/
übrigens, fürs ukw band hab ich nen spektrumanalyzer selbstgebastelt, einen radiompfänger mit tda 7000, abstimmung mit varicap (zenrdiode geht auch) mit nem sägezahngenerator das ganze ukw band durchsweepen und mit der soundkarte vom pc (alter286er mit dos und qbasic) die ausgangsamlitute mit ner soundkarte auswerten und grafisch darstellen.
das müsste mit dem entsprechenden tuner auch für andere frequenzbereiche funktionieren.
die kommerziellen arbeiten mit nem mischer und dahinter nem schmalbandigen filter.

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3712
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Beitragvon Dianu » Dienstag 10. Juli 2007, 20:26

So, Weihnachten ist ja nun vorbei und jetzt habe ich zugeschlagen.
Diese Spectrans sind ja nun wirklich 'lowcost', ich habe mir den HF6060 geholt und er ist auch sein Geld wert. Allerdings sollte man schon vorher genau wissen, was bei der Messung rauskommen sollte ;-)) - deshalb habe ich zur Kontrolle noch ein altes analoges TEK492 nachgeschoben - Letzteres ist ja viel 'schoener' aber es hat auch sein Gewicht und eine 'happige' Geraeuschkulisse. Trotzdem habe ich mich mit dem TEK sofort gut verstanden, der digitale Spectran (arbeitet mit Signalprozessor) ist eher fuer den mobilen Einsatz als 'grobes Schaetzeisen' gut, was aber auch mal nuetzlich sein kann.
Liebe Gruesse

Dianu

Benutzeravatar
Anatec
Moderator
Beiträge: 180
Registriert: Sonntag 23. Januar 2005, 20:32
Wohnort: Gera
Kontaktdaten:

Beitragvon Anatec » Donnerstag 12. Juli 2007, 10:14

Hi Dianu,
ich hoffe du hast dich inzwischen etwas auf deine "Gerätchen" eingefuchst. :D Ich bin gerade voner Reise zurück und hatte ua. auch Gelegenheit mit einigen Ing's aus Ilmenau das Rauschproblem zu erörtern. Es geht also weiter. Z- Dioden sind ungeeignet. Bandbreite zu gering. Avalancheeffekt von HF Transistoren soll gut gehen. Man schaut im Datenblatt, das die CE Durchbruchspannung niedrig und die Grenzfrequenz entsprechend hoch ist. Breitbandmischer um das Rauschband zu verschieben sind gängig und bei leistungsstarken Rauschgeneratoren Praxis. Ich denke, die Richtung ist vorgegeben, deine Spektrums mit ner preiswerten Rauschquelle zu beschäftigen. Zumindest der TEK sollte damit prima zurecht kommen. Man gab mir noch den Tip die Rauschquelle mit einem Eichmarkengenerator zu modulieren. So ist das "eigene" Signal in einem Wust von Störsignalen besser zu lokalisieren.

73 Gerd H

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3712
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Beitragvon Dianu » Donnerstag 12. Juli 2007, 10:24

Hallo Gerd,
ich vermute auch, dass man mit einem schnellen Transistor in smd gut weiterkommt.
Liebe Gruesse

Dianu

Benutzeravatar
Anatec
Moderator
Beiträge: 180
Registriert: Sonntag 23. Januar 2005, 20:32
Wohnort: Gera
Kontaktdaten:

Beitragvon Anatec » Donnerstag 12. Juli 2007, 14:10

Da hast du Recht. SMD sorgt bei mir immer wieder für wachsende Begeisterung, zumal es diese BFR93A in keiner anderen Bauform gibt :D

Bild

73 Gerd H

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3712
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Beitragvon Dianu » Donnerstag 12. Juli 2007, 15:06

Das erinnert mich an 1988: da habe ich mit BFR92 und BF579 gespielt :) -
und dann kam nur noch Microcontrollertechnik und null HF
Liebe Gruesse

Dianu

emaid
Mitglied
Beiträge: 6
Registriert: Dienstag 10. Juli 2007, 17:02

Beitragvon emaid » Donnerstag 12. Juli 2007, 19:49

Sei froh, dass Du nicht bei Aaronia zugeschlagen hast. Die Geräte sind echt übel.

Hoppla, ich habe überlesen, dass Du doch eines diese Geräte hast. Ich habe nur Schlechtes über diese Firma gehört. Ich hoffe Du hast keinen Fehlkauf gemacht.

Benutzeravatar
Dianu
Site Admin
Beiträge: 3712
Registriert: Sonntag 5. Februar 2006, 22:35
Wohnort: Westerwald
Kontaktdaten:

Beitragvon Dianu » Donnerstag 12. Juli 2007, 21:49

emaid hat geschrieben:...Ich hoffe Du hast keinen Fehlkauf gemacht.
Es gibt seit laengerer Zeit eine Art von 'Schlammschlacht' zwischen AAronia und Gigahertz-Solutions. Letztere ordne ich in die 'oekophile' Welt ein, d.h. da gehts beispielsweise um 'baubiologische HF Strahlungsbelastung'.
Bisher habe ich nur wenige Messungen gemacht, mein Testobjekt ist eine billige Ueberwachungskamera im Erdgeschoss, die sendet bei 2,4GHz. Eine Etage darueber ist das Signal nur noch schwach, der Empfaenger im LCD-Monitor kriegt es noch so gerade eben mit Schnee rein. Auch diese billigen Kameras haben schon drei umschaltbare Sendekanaele, deshalb ist die Messung des Amplitudenverlaufs zur genauen Frequenz informativ.
Mit dem Spectran 6060 ist das schwache Signal auch noch deutlich einzufangen, aber man muss schon genau wissen, 'wo man drehen muss'.
Aussagen zum absoluten Amplitudenwert sind ohne Messkabine schwierig bzw. umstritten, Freifeldmessungen koennen schnell grosse Fehler bringen, inhouse-Messungen sind mehr oder weniger Zufall(?) - aber das baubiologische Integral interessiert mich oft auch nicht... warten mers mal ab - ab und an werde ich etwas darueber schreiben.
Liebe Gruesse

Dianu

emaid
Mitglied
Beiträge: 6
Registriert: Dienstag 10. Juli 2007, 17:02

Beitragvon emaid » Samstag 14. Juli 2007, 17:55

Genau...ich bekam Post von Gigahertz Solutions. Habe das Thema jedoch nur kurz überflogen...


Zurück zu „HF-Technik“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast